Vechta Die Planungssicherheit für die Agrar-und Ernährungswirtschaft stand im Mittelpunkt einer Netzwerkveranstaltung des Agrar-und Ernährungsforums in Vechta. Barbara Otte-Kinast sprach von großen Herausforderungen im Bereich der Landwirtschaft. Dabei komme es vor allem darauf an, die Ökologie mit der Ökonomie in Einklang zu bringen. Ausdrücklich lobte sie die Arbeit des Forums: „Eigentlich könnte ich den Masterplan des Forums mit nach Hannover nehmen und umsetzen“, so die Niedersächsischen Landwirtschaftsministerin.

Minister a.D. und Forums- Vorsitzender Uwe Bartels, der mit Dr. Stephan Siemer, Christoph Eilers und Karl-Heinz Bley drei Landtagsabgeordnete und mit Staatssekretär a.D. Friedrich-Otto Ripke auch den Präsidenten der Deutschen Geflügelwirtschaft begrüßen konnte, führte in das Thema „Planungssicherheit“ ein. Seit elf Jahren arbeite das Agrar-und Ernährungsforum. Dazu gehörten 90 Unternehmen der Region, und immer gehe es in der Branche um die Sicherheit der Planung für die Zukunft. Das größte Problem sah der Vorsitzende in der Unsicherheit für die Sauenhalter. Schon jetzt würden 10,8 Millionen Ferkel aus dem Ausland nach Deutschland importiert.

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Ministerin Otte-Kinast sprach die erfolgreichen und mutigen Betriebsinhaber der Region an, ging auf die aktuellen Themen wie Tier- und Verbraucherschutz ein. Der deutlich zu hohe Überschuss an Wirtschaftsdünger müsse abgebaut werden. Das Land stelle zehn Millionen Euro für die Schaffung von Lagerstätten für Gülle zur Verfügung. Die Verbringung des Düngers in die Ackerbauregionen habe zwar zugenommen. Das reiche aber nicht aus: „Es gibt schwarze Schafe, denen muss auf die Finger geklopft werden.“ Die Kammern hätten alle Daten, die müssten zusammengeführt werden. Das Land werde Risiko-Gebiete ausweisen, um so die Überkapazitäten der Gülle aufzuzeigen und handeln zu können.

Ein bundesweit einheitliches Tierlabel und die Umsetzung des Tierschutzes bei der Sauenhaltung sowie der Kastration müssten noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Sie werde weiter im Dialog mit dem Agrar-und Ernährungsform bleiben, da von da wichtige Impulse für die künftige Agrarpolitik zu erwarten seien. Es gelte, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen. Die Ministerin nimmt bereits am Montag, 2. Juli, an einer Veranstaltung über die Digitalisierung in der Agrarbranche im Vechtaer Kreishaus teil.

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