VECHTA VECHTA - „Loben, so ist‘s gut!“Thomas Rhinow, rechte Hand von Uwe Heckmann, dem Leiter der Vechtaer Auktionen, und Verantwortlicher für das Dressurpferde-Kontingent im Lot der 63. Oldenburger Elite-versteigerung am Sonnabend, 1. Oktober, ist für dieses Mal zufrieden mit der Vorstellung „Farinelli“. Hermann Gerdes kann diese Trainingseinheit mit dem Fürst Heinrich–Aletto-Sohn, der die Programm-Nummer 33 trägt, beenden.

Gerdes gehört zum achtköpfigen Bereiterteam, das die aktuellen Auktioniken vorbereitet. Fünf Dressur- und drei Springreiter, darunter die international in S-Parcours erfolgreichen Matthias Janßen und Thomas Heineking, umfasst die Mannschaft. Im Dressurbereich sind unter anderem die kürzlich beim Bundeschampionat in Warendorf auf „Duino“ erfolgreiche Kira Wulferding und Sandra Kötter mit von der Partie. Als Selbstständige trainieren sie die Aktionskandidaten im Auftrag des Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes.

Schon so manch ein Reiter hat sein Engagement im Vechtaer Auktionsteam als Sprungbrett für seinen Weg in den großen Sport genutzt. So gehörten unter anderem der für den Stall Paul Schockemöhle (Mühlen) tätige Norbert Nuxoll oder Markus Gribbe der zurzeit im Dressurstall Bechtolsheimer (Großbritannien) reitet, in der Vergangenheit zur Mannschaft im Absatz- und Vermarktungszentrum an der Grafenhorststraße.

Etwa vier Wochen vor den beiden jährlichen Elite-Versteigerungen läuft das Training. Täglich außer sonntags wird zwischen 11 und 15 Uhr mit musikalischer Untermalung von Klassik bis Pop in der Auktionshalle geritten. Die Dauer der Einheiten regeln individuell auf die Bedürfnisse der Pferde abgestimmte Pläne. Am Auktionstag sollen die Kandidaten auf den Punkt fit präsentiert werden. Die Regie beim Training führt Heckmann in aller Regel selbst.

Während die Verantwortliche darauf achten, dass die vierbeinigen Sportler pro Tag je nach Andrang der Kunden aus aller Welt „nur einmal gehen“, bewegen die Bereiter im Durchschnitt täglich acht der zumeist jungen Pferde. Das bedeutet bisweilen „umsitzen“, wie am Fließband. Bei gutem Wetter folgt auf die durchweg hoch konzentrierte Arbeit in der Halle ein Ausritt im Schritt – einfach so „zum relaxen“, erklärt Rhinow.

Mehr Informationen auch unter www.oldenburger-pferde.com

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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