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VECHTA „Beim Königsschuss weinte der Himmel Freudentränen“: So gewann Bernhard Inhestern, Präsident des Bürgerschützenvereins (BSV) Vechta, dem ebenso kurzen, wie heftigen Schauer, der am Montag, 20. Juni, das Armbrustschießen um die Regentenwürde beim 57. BSV-Schützenfest auf dem Platz vor dem Museum im Zeughaus trotz der plötzlichen Nässe etwas Positives ab.

Nach dem Motto „ein Mann, ein Schuss, ein Treffer“ hatte Norbert Wieferig, Kompanie Ravensberger Jäger, zuvor gleich mit dem ersten Bolzen im Finale den Rumpf des bereits arg gerupften Holzadlers aus luftiger Höhe zu Boden befördert. Damit trat „Bertie II.“ wie die neue Bürgerschützen-Majestät gerufen wird, in die Fußstapfen seines Vaters Theo. Der schoss vor 39 Jahren im ersten Anlauf den Vogel ab. Der anschließende Jubel seiner Kameraden ging dann unweigerlich etwas im strömenden Regen unter.

Tag der Ravensberger Jäger

Als Königin steht der neuen Majestät seine Lebensgefährtin Nicole Gäking zur Seite. Den Thron komplettieren die Ministerpaare Rainer Warnking und Ehefrau Margret; Dieter Twelsiek und Meike Gottkehaskamp; Jörg Wiekenberg und Ehefrau Anja sowie Michael Latzel und Ehefrau Jutta. Damit stellt die Kompanie Ravensberger Jäger erstmals seit vielen Jahren wieder einen kompletten Thron, so der Präsident in seiner Ansprache anlässlich der Proklamation. Unter einem dreifachen „Gut Schuss!“ der angetretenen Schützenschwestern und -brüder nahmen die Majestäten die Glückwünsche des Vereinsvorstandes und der Kameraden entgegen.

Zuvor hatte Präsident Inhestern dem scheidenden Herrscherpaar Udo I. Hellebusch und Kerstin Gölke für das gezeigte Engagement im Sinne des BSV und des Schützenwesens gedankt. Dabei vergaß er nicht zu erwähnen, dass die Ex-Majestät wenige Stunden zuvor öffentlich um die Hand seiner Königin angehalten hatte.

Nach einem trockenen Auftakt ihrer tollen Tage am Freitag, 17. Juni, zeigten sich die BSV-Aktiven nicht nur beim traditionellen Königsschießen, sondern auch beim von Musikkapellen unter der Führung der Zitadellengarde Festmarsch durch die grün-weiß geschmückte Vechtaer Innenstadt zur Zitadelle am Sonntag, 19. Juni, wetterfest und sturmerprobt.

Unbeirrbare Schützen

Der guten Laune taten die Unbilden des Wetters keinen Abbruch. So herrschte beim Tanz im Festzelt beste Stimmung bis in die frühen Morgenstunden, und das Schützenvolk umjubelte beim gestrigen Umzug sowie beim „Königsball“ mit der Band „Real Spirit“ zum Ausklang der Festfolge die neuen Regenten.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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