LöNINGEN Ein leuchtendes Zeichen hat kürzlich ein Sternmarsch in Löningen gesetzt. Angehörige der kath. und ev. Kirchengemeinde, Verbände, Vereine, schulen, Kindergärten und zahlreicher anderer Gruppen beteiligten sich an der Aktion. Sie wollten darauf aufmerksam machen, dass alle Menschen, auch und besonders diejenigen, die am Rande d der Gesellschaft stehen, Respekt verdienen.

Freude über gute Resonanz

Von verschiedenen Punkten der Hasestadt aus führte der Marsch mehr als 400 Teilnehmer zur katholischen Pfarrkirche St. Vitus. Nach einem Wortgottesdienst, den alle Gemeinden des Dekanats Löningen als Gemeinschaftsprojekt gestalteten, bildet die Marschierer auf dem Platz vor dem Gotteshaus aus Lichtern das Wort Respekt.

„Ich freue mich, dass so viele Menschen unserer Einladung gefolgt sind, um mit uns ein Zeichen des Respekts vor der unveräußerlichen Würde des Menschen zu setzen“, unterstrich Pfarrer Bertholt Kerkhoff. „Wenn wir in Kauf nehmen, dass Menschen am Rande stehen, dann verlieren wir alle“, so der Geistliche weiter.

Organisiert wurde der Sternmarsch als Teil der „Aktion Würdenträger“ (die NWZ berichtete) des Offizialats Vechta, des Landes-Caritasverbandes für Oldenburg und der Aktion „Eine-Million-Stern“ von Caritas International. Verantwortlich zeichnete Elisabeth Pohlmann, Referentin vom Fachdienst Gemeindecaritas beim Caritas-Sozialwerk (CSW).

Bücher für Gemeinden

Schon im Vorfeld des Projektes hatte es Aktivitäten zahlreicher Gruppen gegeben, die alle „Respekt“ und „Menschenwürde“ thematisierten. „Unseren Teilnehmern war eine große Ernsthaftigkeit anzumerken. Der Marsch verlief als Schweigemarsch“, erinnerte sich Pohlmann. Zudem verweist sie auf mehr als 110 Seiten, die Vereine, Gruppen, schulen und Privatpersonen zum Thema Respekt erstellt haben. Das Material wurde zu zwei Büchern gebunden. „Die Bände wandern durch die Gemeinden, damit weiter daran gearbeitet werden kann, und das Thema präsent bleibt“, so die CSW-Referentin.

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