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Wangerooge „Wahrscheinlich trifft man in Lohne momentan niemanden mehr, die sind ja alle hier“: Lohnes Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer (CDU) hatte am Mittwoch seinen Amtssitz in die Wangerooger Dünenhalle verlegt: Etwa 200 junge Leute sowie viele Lehrer und Eltern der Musikschule Lohne verbringen die 50. Musiktage auf der Insel. In der Dünenhalle wurde das Jubiläum gefeiert. Die Big Band „Jazz Up“ (Leitung: Raimund Moritz) spielte Jazz zum „Warmwerden“, und Gerdesmeyer dankte für die Unterstützung der alljährlichen Musikfreizeit im Herbst durch die Wangerooger.

„Feiern unter Freunden“

Auf der Insel zu sein, sei schon etwas ganz Besonderes, sagte Gerdesmeyer: „Nachdem die Schule 50 Jahre ihre Musikfreizeit hier verbringt, feiert man unter Freunden.“ Für die meisten Lohner sei Wangerooge eine zweite Heimat geworden. Nicht nur die musikalischen Erfahrungen, die sie dort sammeln, seien wichtig für die Schüler.

Auch der Zusammenhalt und die Kameradschaft seien auf den Fahrten spürbar ausgeprägt. Ein besonderer Dank Gerdesmeyers ging an den „Gründervater“ der Musikschule Helmut Rothkegel: „Er ist das Gesicht der Freundschaft zwischen Lohne und Wangerooge.“ Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls (parteilos) griff den Zusammenhalt zwischen Wangerooge und Lohne auf: „Die Musik der Schüler ist qualitativ hochwertig und ein kultureller Bestandteil der Stadt.“ Er freue sich über die Freizeit auf der Insel: „Es hat immer Spaß gemacht, mit euch diese Veranstaltung zu organisieren.“

Für den Kreis Vechta wies Herbert Winkel (CDU) auf den wahren „Kultcharakter“ hin, den die Musikfreizeit habe: „Ich denke, das ist wirklich ein Gewinn für die Insel.“ Musikschulleiter Peter Sieve berichtete, wie er durch Zufall an die Schule geriet, als er 1977 mit Rothkegel telefonierte. Sieves zunächst eher „stümperhaftes“ Gitarrenspiel habe sich durch tägliches Üben verbessert. Nun sei er Leiter der Schule. Ein Extra-Dank ging an Bodo Hundorf und Christa Tammen, die als Gepäckfahrer die Instrumente transportieren. „Die Instrumente müssen von A nach B und wieder zurück. Ich weiß, dass wir Musiker da manchmal nicht so einfach sind“, meinte Sieve.

Gemeinsames Chorstück

Zur Feier der 50. Musikwoche gab es eine Premiere: Mitglieder des Gospelchors Wangerooge arrangierten mit dem Musikschul-Kollegium ein Musikstück. Die Idee stand schon länger im Raum und schien zunächst wegen einer Erkrankung fast zu kippen. Spontan übten die Lohner und Wangerooger dennoch seit Montag gemeinsam ein Chorstück ein, das sie mit großem Erfolg vortrugen.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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