Hannover /Oldenburger Münsterland Zukunftsweisende Innovationen hat die Agritechnica als weltweit größte Messe für Landtechnik wieder einmal in Hannover präsentiert. Rund 2900 Aussteller waren vertreten. Von den Neuheiten der zahlreichen Aussteller aus dem Oldenburger Münsterland machte sich eine Delegation des Verbundes Oldenburger Münsterland jetzt vor Ort ein Bild. Es seien noch mehr Besucher aus dem Ausland gekommen, als in den Vorjahren, bekundeten die Aussteller.

Ein Besuchermagnet war wieder Grimme aus Damme. Das Unternehmen ist für sein System Air-Sep mit einer Goldmedaille ausgezeichnet worden. Das Gerät trennt Kartoffeln und Steine effizient wie nie. Vorgestellt wurde auch das neue Tractor-Implement-Management (TIM), eine intelligente Steuerung des Traktors durch die Kartoffelerntemaschine. TIM steigert die Ernteleistung um bis zu 30 Prozent.

Kürzere Bauzeit

Geschäftsführer Alfred Gayer von Envitec zeigte sich „sehr zufrieden“ mit der deutlich besser als erwarteten Messeresonanz. Die beiden Hauptthemen des Messeauftritts waren die neue Container-Bauweise und die Gasaufbereitung. Durch die Standardisierung könne Envitec eine um rund einen Monat verkürzte Bauzeit erreichen.

Daniel Möller von Stallkamp (Dinklage) berichtete über einen „extrem guten Besuch“ an den Händlertagen. Insbesondere der neue Separator, der als mobile Einheit in wartungsfreundlicher Bauweise angeboten werde, sei auf großes Interesse gestoßen. Er separiere Festmist und Gülle mit einem Wirkungsgrad von 30 Prozent.

Geschäftsführer Peter Kröger und technischer Leiter Klaus Kröger von Agroliner (Visbek) berichteten über „zwei starke Wachstumsjahre“ und eine „ungebrochen gute“ Messenachfrage. Die Professionalisierung in der Landwirtschaft schreite weiter voran.

Azim Ehsan von Seva aus Emstek berichtete von einem Exportanteil von zurzeit 30 Prozent mit steigender Tendenz. Seva sei ein kontinuierlich wachsendes Unternehmen, das zu den führenden Herstellern von Blockheizkraftwerken in Deutschland zähle.

Timo Martinez von MMT Supergas (Saterland) berichtete von einem Auftragsboom bei Biogasnotfackeln. Sie werden nachgerüstet, damit das überschüssige Gas im Fall einer Betriebsstörung verbrennen kann. Biogas weser-ems aus Friesoythe plane und baue erfolgreich schlüsselfertige Biogasanlagen für Industrie und Landwirtschaft, sagte Klaus Hanneken. Das Unternehmen habe bisher mehr als 350 Objekte realisiert.

Gute Geschäfte

Ihno Wübbena und Ludger Bohmann von Bruns Landmaschinen aus Cloppenburg informierten über den brandneuen Schneidwerkwagen SW 107 und 125 ZBA Allrad. Er sei als einziger vorne und hinten Allrad gelenkt und gebremst. Harald Vogelsang von Vogelsang Maschinenbau (Essen) sprach von guten Geschäften. Zu verzeichnen sei unter anderem ein Nachfrageschub bei Gestängen. Neu sei eine elektronische Durchlaufkontrolle, um verstopfte Schläuche zu erkennen. Sie stoße auf eine enorme Resonanz.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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