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Dammer Berge Bereits zum 18. Mal veranstaltete die Tourist-Information Erholungsgebiet Dammer Berge die „kleine Eiswette Dümmer-See“ im Jugend- und Freizeitzentrum. Das Ergebnis: „De Dümmer geiht“, und der 75-Kilo-Sack versank im See.

Gerd Muhle, Vorsitzender des Vereins und Dammer Bürgermeister, begrüßte rund 80 Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Tourismusverbänden aus den Landkreisen Vechta und Diepholz. Muhle unterstrich die gute Zusammenarbeit der Tourismus- und Naturschutzverbände sowie der Kommunen rund um den Dümmer. Auch das Projekt „Grenz.Über.Gänge“ mit zwölf Segeln und Grenzpfählen rund um den Dümmer zum Lutherjahr sei sehr gut angenommen worden.

Trotz des schlechten Sommers in 2017 seien im Landkreis Vechta gegenüber des Vorjahres 8,85 Prozent mehr Übernachtungen gezählt worden. Auch für das Jahr 2018 seien neue Projekte geplant: In einigen Tagen wird mit dem Bau der neuen barrierefreien Aussichtsplattform im Olgahafen begonnen. Am 15. April erfolgt die offizielle Eröffnung des neuen Radwegeleitsystems mit Knotenpunkten mit einer Fahrradsternfahrt aus allen zehn Städten und Kommunen im Landkreis Vechta nach Lohne. Zum Frühjahr sollen zwei neue Hotels in Damme und Steinfeld mit rund 200 Gästebetten eröffnet werden.

Zum „18. Grünkohlkönig des Dümmer-Sees“ wurde von einer zwölfköpfigen Jury der ehemalige Bürgermeister Wilhelm Falldorf aus Wagenfeld gewählt. In einer Laudatio unterstrich Muhle die Leistungen von Falldorf, der unter anderem „geistiger Vater“ des Europäischen Fachzentrum Moor und Klima („Moorwelten“) in Ströhen im Landkreis Diepholz ist. Weiterhin fungierte Falldorf einige Jahre als Vorsitzender der DümmerWeserLand Tourisitik im Naturpark Dümmer, dem auch die Tourist-Information Erholungsgebiet Dammer Berge angehört.

Eine Tradition ist es seit 18 Jahren, den Aggregatzustand des Dümmer-Wassers am 2. Januar-Wochenende zu prüfen. In diesem Jahr gab es keine Überraschung, da durch die milden Temperaturen der Dümmer an der Messstelle im Olgahafen nicht zugefroren war (2,5 Grad Wassertemperatur). Dieses wurde auch vom ehemaligen Notar Ewald Kober (Neuenkirchen-Vörden), dem Bürgermeister Rüdiger Scheibe (Samtgemeinde Lemförde), dem Grünkohlkönig Wilhelm Falldorf und dem stellvertretenden Landrat Friedhelm Biestmann festgestellt. Geprüft wurde die Konsistenz des Dümmers mit einem 75 Kilogramm schweren Salzsack, der vom Treckerfahrer Peter Zumwalde auf die Wasserfläche hinabgelassen wurde sowie mit einer „Dümmer-Eiswaage“ und einem Thermometer.

Das musikalische Programm wurde durch „Hens Hensen“ (Jens Lührmann) aus Friesoythe gestaltet, der unter anderem für die Schlagersängerin Beatrice Egli den Song „Herz an“ geschrieben hat.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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