OBIDOS Etwa 5000 Gläubige haben in der 25 000 Einwohner-Stadt Obidos (Brasilien) die Erhebung der gleichnamigen Prälatur zu einer kirchenrechtlich selbstständigen Diözese gefeiert. Erzbischof Lorenzo Baldisseri, Apostolischer Nuntius von Basilien, verkündete im Auftrag von Papst Benedikt XVI. die Erhebung von Obidos zum Bischofssitz, und die Ernennung des aus Visbek stammenden Fanziskaners Bernhard Johannes Bahlmann zum ersten Oberhirten. Zu den Teilnehmern des Pontifikalamtes gehörte unter anderem auch Dechant Hermann Josef Lücker (Visbek), der Pfarrer von Bahlmanns Heimatgemeinde St. Vitus.

Bahlmann lebt bereits seit 1983 in Brasilien. 1984 trat er den Franziskanern bei, wurde 1997 zum Priester und 2009 zum Bischof geweiht. Der Ordensgeistliche pflegt aber weiterhin enge Kontakte ins Oldenburger Münsterland. So eröffnete er beispielsweise 2008, bei einem Besuch im Bischöflich Münsterschen Offizialat (BMO) Vechta die Aktion Adveniat.

Wie die Pressestelle des Partnerbistums Würzburg meldet, nannte der neue Bischof in seiner Predigt das Zugehen auf Menschen am Rande der Gesellschaft als eine der großen Herausforderungen für das derzeit weltweit jüngste Bistum. Ein positives Beispiel für Wirkung zeigende Anstrengungen in diese Richtung sei das Projekt „Fazenda de esparanza“, in dem Drogenabhängige rehabilitiert werden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.