Varel Der Naturschutzbund (Nabu) Varel freut sich über Privatinitiativen von Vareler Bürgern, die viel Freizeit opfern, um sich für Tiere und die Natur einzusetzen:

Vogelschutz

An der Neudorfer Straße verrotteten die Nistkästen, die Hermann Jürgens dort vor vielen Jahren angebracht hatte. Familie Kreikenbohm erneuerte zehn der alten Kästen und startete einen öffentlichen Aufruf, der zusätzlich die Spende von 15 neuen Nistkästen erbrachte. „Weitere Verbesserungen des maroden Nistkasten-Parks an dieser ehrwürdigen Eichen-Allee sind für die Zukunft ins Auge gefasst“, sagt Martin Heinze vom Nabu Varel, der mit zehn Nistkästen dabei ist.

Amphibienschutz

Drei Amphibien-Schützerinnen mit ihren Unterstützern haben das Ende der Wandersaison an ihren jeweiligen Querungsstellen in Varel festgestellt. Birgit Stroyer hat mit ihren Helfern 1211 Erdkröten, 44 Teichmolche, 5 Kamm-Molche, 54 Grasfrösche und 5 Springfrösche über die Karl-Nieraad-Straße Richtung Teich getragen.

Die Querungsstelle ist so komfortabel ausgestattet, dass auch den Rückkehrern Richtung Wald über die Straße geholfen werden kann.

„Auch hier sind schon beachtliche Zahlen erreicht“, freut sich Martin Heinze, „angesichts dieser Zahlen sollte die Untere Naturschutzbehörde hier ihre Bemühungen forcieren, zusammen mit der Forstverwaltung ein Laichgewässer am Waldrand zu installieren“.

Neueinsteigerin Petra Hörmann hat mit ihren Helfern 365 Erdkröten und einem Molch über den Schwarzeweg geholfen und damit das langjährige Kröten-Elend beendet.

Christiana Kohlrenken vom Nabu meldet an der Altjührdener Straße 515 gerettete Erdkröten und 6 Teichfrösche. „Weitere infrastrukturelle Verbesserungen sollten an dieser Querungsstelle zukünftig den Helfern das Engagement erleichtern“, hofft Martin Heinze.

Er vermutet, dass die Rückgänge der Zahlen von Amphibien im Vergleich zum vergangenen Jahr um etwa die Hälfte den zurückliegenden Dürrejahren und dem atypischen Wetterverlauf mit kalten Nächten sowie austrocknender Sonne und Wind zugeschrieben werden.

„An allen Querungsstellen war der Stadtbetrieb unter Fritz Schimmelpenning überaus hilfreich“, bedankt sich Martin Heinze für die Unterstützung.

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