Varel Der Gemeinnützige hatte seine Leser aufgerufen, Straßenschäden in Varel zu melden – und viele Leser haben sich gemeldet. Sie ärgern sich über Schlaglöcher, fehlende Beleuchtung oder Kanten an Gullydeckeln.

Lemmesweg:   Unzufrieden mit dem Zustand des Lemmesweges ist Michael Harms. „Es existieren Schlaglöcher, und der allgemeine Zustand ist schlecht“, schreibt er. Es sei für die Anlieger ein großes Problem, dass der Schotterweg nicht beleuchtet ist. „Andere nicht befestigte Wege wie zum Beispiel der Landgerichtsweg haben eine Beleuchtung, die dort für ein Sicherheitsempfinden sorgt“, so Michael Harms. Eine Beleuchtung wäre sehr sinnvoll, da einige Kinder am Weg wohnen, die zur Schule oder zum Kindergarten müssen. Ältere Anwohner gingen in der Dunkelheit nicht raus, da sie sich nicht verletzen möchten, so Harms.

Die Entwässerungsgräben am Lemmesweg seien als solche nicht mehr zu erkennen und der Weg sei auf ca. drei Metern in den Graben abgesackt. Ein Gully sei ständig verstopft, was bei einem Sandweg nicht ungewöhnlich sei. Daher laufe das Regenwasser ständig auf den Hof eines Anwohners. „Diese Mängel sind schon häufiger der Stadt gemeldet worden, aber passiert ist nichts“, kritisiert Harms und hofft, dass die Mängel abgestellt werden.

Er fragt, „warum ein Weg in Büppel, an dem nur der Sportplatz liegt, auf Kosten der Stadt geteert wird“.

Im Tweehörnweg, Höhe Hausnummer 18, fehlen auf dem Bürgersteig mehrere Pflastersteine/Pflasterplatten zwischen der Laterne und dem Carport, kritisiert Kathrin Oeltjen.

 Hafenstraße/Neumühlenstraße: „Der Bürgersteig an der Hafenstraße gegenüber vom großen Parkplatz von ,Aal und Krabbe’ ist zugewachsen“, kritisiert Klaus Oberreuther, er sei nur noch etwa einen Meter breit. Auch der Bürgersteig vor dem neuen „Emma“ sei zu schmal, bemängelt er.

Kukshörner Weg: „Die Ratsmitglieder sollten mal nach Dangast kommen und prüfen, wie man den neuen Kurpark (wenn er dann mal fertig werden sollte) erreichen kann“, schlägt Karin Komfort vor. Der Kukshörner Weg sei von Anfang bis Ende eine Schotterstraße. Für Rollstuhl, Rollatorfahrer und Kinderwagen sehr problematisch. „Einziger Zugang wäre dann über die Störtebeker Straße – hat man darüber nachgedacht?“, fragt sie. Auch die neue Ost-West-Verbindung könne von Behinderten und Kinderwagen nicht genutzt werden, der Schotter sei so grob, dass das nicht möglich sei.

Eine Ausweichmöglichkeit wäre der Privatweg der dortigen Ferienhäuser, aber die Bewohner hätten vorsorglich ein Schild „Privatweg, Betreten verboten“ dort angebracht. „Kürzlich mühte sich dort eine Dame mit einem Kind im Rollstuhl, grausam. Da muss ganz dringend etwas passieren“, fordert Karin Komfort.

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 Peterstraße: Über einen Gullydeckel in der Peterstraße ärgert sich Irmgard Wagener. Der Gullydeckel, der sich etwa in Höhe der Hausnummer 18 befinde, sei so hoch, dass man einen Bogen darum herum fahren müsse.

 Mühlenstraße/Breslauer Straße/Marienlustgarten: Als „Katastrophe“ bezeichnet Hermann Felske den Zustand des Marienlustgartens. Die alte Klinkerstraße weise viele Versenkungen auf, kritisiert er. Auch sei der Bereich der Mühlenstraße bis zur Bismarkstraße sanierungsbedürftig; dort sei ein Loch im Asphalt. Auch der Zustand der Breslauer Straße gefällt ihm nicht. Dort seien Sträucher und Bäume teilweise so hoch gewachsen, dass man die Verkehrsschilder nicht mehr sieht.

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