Varel Mit bewegenden Worten ist Pastor i.R. Achim Jürgens bei der Eröffnung des Hauses für Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ in Varel auf das Thema Sterben eingegangen. „Das Hospiz ist ein Haus der Geduld“, sagte er, „auch wenn dort der Geduldsfaden einmal reißt.“ Das gelte sowohl für die Gäste des Hospizes und deren Angehörige als auch für die Mitarbeiter. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es eine große Herausforderung und Belastung ist, Sterbende zu begleiten“, sagte er einmal, „dass es viele eigene Gefühle aufwühlt und Nachdenken produziert.“

Achim Jürgens ist über drei Jahrzehnte lang Gemeindepfarrer gewesen. 25 davon in Obenstrohe. Mit Kranken und Sterbenden hat er immer zu tun gehabt. Doch erst nach seiner Pensionierung hat er sich dieses Themas so richtig angenommen.

Er war Gründungsmitglied der Hospizbewegung Varel. Deren Initiative ist es zu verdanken, dass das stationäre Hospiz auf dem Gelände der ehemaligen Friesland-Kaserne Realität geworden ist. Deshalb war es auch eines seiner Herzenswünsche.

Am Mittwochnachmittag segnete der evangelische Kreispfarrer Christian Scheuer das Haus ein. Mit dabei war auch der katholische Pfarrer Manfred Janßen: „Es ist ein tolles Haus geworden, das sich wunderbar in das neue Waldviertel mit dem Kindergarten nebenan einfügt.“

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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