Varel Den Mitgliedern des Marktausschusses fiel die Entscheidung, den Pferdemarkt in diesem Jahr ausfallen zu lassen, offenbar nicht leicht: „Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust“, erklärte Cornelia Papen (Klare Kante). Einerseits kämen so die Schausteller nicht zu ihrem Recht, andererseits könne sie es auch gut verstehen, wenn die Menschen aus Angst vor einer Ansteckung zu Hause bleiben.

Bürgermeister Gerd-Christian Wagner (SPD) verwies darauf, dass die vergangenen Wochen gezeigt hätten, dass solche Veranstaltungen immer mit einem großen Risiko verbunden seien. Bei einer Maskenpflicht komme sicherlich auch nicht viel Freude auf. „Es ist uns nicht leicht gefallen, aber wir empfehlen, den Markt abzusagen“, so Wagner.

Dominik Helms (SPD) erklärte, er habe dabei ein „blödes Bauchgefühl“, Walter Langer (Grüne) umschrieb seine innere Zerrissenheit damit, dass er der Absage „nicht bedenkenlos zustimmen“ könne, für solche Märkte sei es aber noch zu früh.

Axel Neugebauer (Zukunft Varel) regte an, den Pferdemarkt als eine Art Testfall zu sehen, um zu schauen, wie es läuft. Wenn es nicht gut laufe, habe man auch gleich ein Argument für das ganze nächste Jahr.

Jürgen Bruns (SPD) sprach sich dafür aus, die eingesparten Mittel zur Unterstützung der Schausteller einzusetzen, die während der Pandemie schließlich keine Einnahmen haben.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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