VAREL Als Experten in eigener Sache hat Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Mitglieder der Selbsthilfegruppen bezeichnet. Sie seien unabhängige und kompetente Begleiter von politischen Prozessen, ließ die Zeteler Bundestagsabgeordnete über den stellvertretenden Landrat Olaf Lies beim ersten „Tag der Selbsthilfe“ in Varel mitteilen.

Lies hatte für die Abgeordnete zur Eröffnung der Veranstaltung ein Grußwort verlesen. In der Behindertenpolitik habe es ein Umdenken stattgefunden. Teilhabe und Selbstbestimmung seien wichtige Ziele.

Lies nannte es eine wichtige Angelegenheit, dass Selbsthilfegruppen sich „und ihre tolle und gute Arbeit“ in der Öffentlichkeit darstellen.

Organisatorin Jasmin Wittkowski, Leiterin der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe des Pari in Langendamm, hofft, „dass der Tag nicht nur Schlagwort bleibt“. Es gehe darum, „der Selbsthilfe ein Gesicht zu geben“ und zu vermitteln, „wie gut es tun kann, über Gefühle und Gedanken zu sprechen“.

Zahlreiche Selbsthilfegruppen trugen dem Rechnung – wie Guttempler, Diabetiker-Selbsthilfegruppen oder der Elternverein krebskranker Kinder. Der Paritätische präsentierte sich wie auch das Deutsche Rote Kreuz.

Umlagert waren die Stände der Selbsthilfegruppen, deren Mitglieder vermittelten, wie hilfreich die Auseinandersetzung mit Krankheit und Leid in der Gemeinschaft Betroffener sein kann.

Ein Rahmenprogramm gab es auch: So spielte das Musik- und Majorettencorps „Friso“ unter Leitung von Birgit Padeken, Informationsgespräche moderierte Rainer Hajek.

Zur Eröffnung waren neben dem stellvertretenden Landrat Olaf Lies auch der 2. stellvertretende Bürgermeister von Jever, Jan-Edo Albers, die 2. stellvertretende Bürgermeisterin von Sande, Ingrid Berthold, Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann, Varels Ratsvorsitzender Karl-Heinz Funke sowie die Behindertenbeauftragte des Landkreises Friesland, Manon Schumacher, gekommen.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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