Varel Das St.-Johannes-Hospital in Varel ist erneut mit dem EurSafety-Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. Das Siegel steht für die bessere Patientensicherheit im Krankenhaus. Insgesamt 48 Krankenhäuser aus der Ems-Dollart-Region wurden mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet (die NWZ  berichtete). Um das Siegel zu erhalten, mussten die Krankenhäuser in den vergangenen zwei Jahren zehn Qualitätsziele erreichen.

Auch das Vareler Krankenhaus konnte die zehn Qualitätsziele erfüllen. Dabei wurde die Gewichtung auf die Erfassung und Bewertung der Präventionsmaßnahmen in Bezug auf multiresistente Erreger sowie von Antibiotika gelegt. Um den kontrollierten Einsatz von Antibiotika zu gewährleisten, wurde ein Leitfaden erstellt, der bei der Vergabe des Medikaments hilft.

Durch das Hygieneteam des St.-Johannes-Hospitals werden turnusgemäß alle im Klinikbereich tätigen Berufsgruppen im Umgang mit multiresistenten Keimen geschult.

Die Siegel sind jeweils zwei Jahre gültig und bauen inhaltlich aufeinander auf, so dass sie in festgelegter Reihenfolge und nur nach und nach erworben werden können.

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„Durch das Siegel können wir unser Engagement für Infektionsschutz und in der Bekämpfung von Krankenhauskeimen sichtbar machen“, freut sich Heinz Hoffstedde, Geschäftsführer des Vareler St.-Johannes-Hospitals, über das neue Siegel. Er präsentiert dieses gemeinsam mit Birgit Töben, Pflegedienstleiterin des St.-Johannes-Hospitals, Ute Kaiser, Hygienefachkraft der Klinik, Andreas Pieper, Chefarzt der Anästhesiologie und Dr. Guido Klein, Internistischer Chefarzt und Ärztlicher Direktor.

Weil Krankenhäuser ihren Mehraufwand für Infektionsschutz gegenüber ihren Patienten sichtbar machen wollen, wurde die Qualitätsverbundvereinbarung entwickelt. Der EurSafety-Qualitätsverbund unterstützt damit teilnehmende Krankenhäuser bei der Bekämpfung von resistenten Krankenhauskeimen und beim Schutz ihrer Patienten vor gefährlichen Infektionen.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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