Camping
Viele Pfützen und wenig Licht

Der „Gemeinnützige“ war bei dem Rundgang dabei. Die Gäste hoffen auf Verbesserungen im nächsten Jahr.

Bild: Gösta Berwing
Wege mit tiefen Pfützen: Die Camper auf dem Städtischen Campingplatz haben bei einem Rundgang kurz vor dem Saisonende einige Mängel festgestellt. Auch die Beleuchtung reiche nicht aus.Bild: Gösta Berwing
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Dangast Zum nahenden Saisonende auf dem städtischen Campingplatz äußerten jetzt einige Dauercamper ihre Wünsche für das kommende Jahr. Karl Stanglow und Jürgen Hase unternahmen gemeinsam mit dem „Gemeinnützigen“ und einigen Campingfreunden einen Rundgang über den Platz. Dabei stellten sie einige „Unzulänglichkeiten“ fest.

So gebe es an den meisten Wegen so gut wie keine Beleuchtung. Die Wege selbst befänden sich zudem in einem schlechten Zustand mit vielen Pfützen. Campingplatz-Leiter Rüdiger Berkhout ist die Kritik bekannt. „Es gab schon mal mehr Lampen“, sagte er: „Doch damals gab es Beschwerden, es leuchte in die Zelte hinein.“ Die Vertiefungen in den Wegen könne man indes erst bei Regen feststellen. „Und den hatten wir ja dieses Jahr nicht“, sagt Berkhout. Die Löcher werden normalerweise „zeitnah mit Mineralgemisch aufgefüllt“.

Probleme gebe es darüber hinaus mit den Sanitäranlagen. Vor allem, wenn der Andrang groß sei, zum Beispiel bei Veranstaltungen am benachbarten Strand wie dem Holi-Fest oder dem Mittelaltermarkt. „Da wird einfach ein Zaunfeld entfernt und alle kommen zu uns“, hat Stanglow festgestellt. „In früheren Jahren wurde dort ein Toilettenwagen aufgestellt“, ergänzt Hase.

Außerdem seien abends „wahre Besucherströme“ vom privaten Campingplatz zu den Duschen zu beobachten. „Denn dort kostet das was“, sagen die Camper. Der Kiosk sollte feste und verlässliche Öffnungszeiten haben. Die Kritik: „Der öffnet nämlich nach Lust und Laune“.

Zu den Plänen der Kurverwaltung, den Platz zu einer Vier-Sterne-Anlage auszubauen („Hier wird Campen schöner – und teurer“, NWZ vom 8. September), meinten die Camper: „Wenn der Kurdirektor in der ersten Reihe Premiumplätze schaffen will, dann gehört auch das entsprechende Umfeld wie ordentliche Sanitäranlagen und gute Versorgung dazu.“

Trotz der von ihnen kritisierten Mängel verbringen die Camper um Karl Stanglow und Jürgen Hase ihre freien Tage gerne in Dangast. Sie genießen die Ruhe und das Meer und hoffen, im nächsten Jahr einen noch schöneren Platz vorzufinden.

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