Aktion
Auf den Deich für Menschlichkeit

Der Zulauf für die Aktion ist in den vergangenen Tagen rasant gestiegen. In Dangast wird die Weide an der Sielstraße als Parkplatz geöffnet.

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Dangast Eigentlich hat keiner der drei Veranstalter Alexander Westerman, Ulf Berner und Olaf Harjes mit mehr als 100 Teilnehmern gerechnet – die Ereignisse der vergangenen Tage haben der Aktion „Meer Menschlichkeit“ aber offenbar noch eine ganze Menge Zuspruch beschert. Knapp 1000 Menschen haben ihr Interesse bei Facebook bekundet, mit 500 rechnen die Veranstalter mittlerweile mindestens.

Die Botschaft ist klar: Es kann einfach nicht sein, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken und der Rest der Welt nur zuschaut – oder schlimmer noch: Pegida-Demonstranten mit „Absaufen, absaufen“-Rufen das Ertrinkenlassen der Menschen gar einfordern. In Dangast soll eine Menschenkette gebildet werden, bei der die Teilnehmer innehalten und aufs Meer blicken sollen. Im Idealfall reichen sich die Leute dann von Dangast aus bis Wilhelmshaven die Hände. Politische Reden sollen dort keine geschwungen werden.

Bei den vielen erwarteten Teilnehmern stellt sich bald die Frage, ob die in dem kleinen Dangast überhaupt alle unterkommen. Schließlich sind Parkplätze auch so am Wochenende in dem Küstenort oft rar gesät. Allerdings wird die Weide an der Sielstraße als Parkplatz geöffnet sein. Die Veranstalter rufen dazu auf, entweder gleich mit dem Fahrrad anzureisen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Dafür gibt es eine eigene Facebook-Gruppe.

Auch während der Aktion soll es noch Infos geben, wo noch Lücken in der Kette sind, damit nicht alle Teilnehmer erst nach Dangast fahren müssen.

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