WILHELMSHAVEN Seit fünf Jahren gibt es die vom Naturschutzbund Nabu und der Stadt Wilhelmshaven getragene Aktion „Rettet die Kastanien“. Am Dienstag wurde der Kampf gegen die Miniermotte auf eine neue Ebene gehoben: Der Schutz der Kastanien vor den Schädlingen soll sich nicht mehr nur auf die Beseitigung und fachgerechte Entsorgung von Laub beschränken. Künftig sollen Fallen die Vermehrung der Motten verhindern und durch Nistkästen für Blau- und Kohlmeisen die Bedingungen für natürliche Gegner der Schmetterlinge verbessern.

Der Anstoß kam von Heidi Weiken, die den ersten Nistkasten spendete. Die Spar & Bau Wohnungsbaugenossenschaft schloss sich an, die 30 weitere Nistkästen zusagte. Spar & Bau ist mit dem Wohnquartier „Parkgarten“ Anrainer der Mozartstraße, einer Allee aus 129 Kastanien.

Nabu-Aktivist Werner Hoffmann, der die Aktion seit den Anfängen begleitet, lobte die Nistkastenspenden. Weitere Naturfreunde, die den Kastanien in der Stadt helfen wollten, können dies durch Geldspenden oder persönliches Engagement tun. Geld wird für den Kauf weiterer Nistkästen, aber auch für Pheromonfallen benötigt, die mit Sexualduftstoffen befüllt die männlichen Miniermotten anlocken. Die Nistkästen müssen gereinigt, die Fallen aufgehängt und mit Duftstoffen versehen werden. „Dafür können wir helfende Hände gut gebrauchen“, sagte Hoffmann. Interessierte können sich bei Hoffmann (Tel. 04421/23 728) oder bei Heidi Weiken (04421/96 60 93) melden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Hoffmann zog für die verschiedenen Laubsammel-Aktionen der vergangenen fünf Jahre eine positive Bilanz. An 26 Veranstaltungen hätten sich 568 Personen beteiligt, darunter Schüler, Umweltschützer und Rotarier. Besonders würdigte er das Engagement der Franziskusschule.

„Besonders der Einsatz in der Mozartstraße hat sich gelohnt“, sagte Hoffmann. In diesem Herbst hätten sich die Blätter deutlich später (August) als noch in 2007 (Juni) verfärbt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.