Wind Und Wasser
Bordroutine in schwerer See

Alle Mann sind nass: Über und unter Deck von U 96 gibt es kein Entrinnen vor dem schlechtem Wetter. Ein Flugzeug sorgt kurzzeitig für Aufregung.

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Montag, 3. November 1941 Schöner Wind, stramme See bis 5 schaukeln wir heute! Machen nur noch L.F. (Langsame Fahrt) Alles naß! Buchheim macht Bilder auf der Brücke. Wieder sind Flugzeuge angesetzt. Bis jetzt, 17 Uhr, ohne Erfolg. 98. meldete gestern spät abends noch: „Abgedrängt!“

Lesen Sie auch:Weitere Hintergrundartikel im „Das Boot“-Spezial von NWZonline.de

Brückenwache bei schwerer See im Atlantik. Das Bild zeigt, wie sich U 96 Anfang November 1941 durch die Wellen arbeitet. Die Mannschaft war den Naturgewalten direkt ausgesetzt, mit schwerem Ölzeug schützten sich die Männer vor Nässe und Kälte. (Foto: privat)
Brückenwache bei schwerer See im Atlantik. Das Bild zeigt, wie sich U 96 Anfang November 1941 durch die Wellen arbeitet. Die Mannschaft war den Naturgewalten direkt ausgesetzt, mit schwerem Ölzeug schützten sich die Männer vor Nässe und Kälte. (Foto: privat)

Es suchen nun schon 5 Boote! Barometer steht tief und will noch nicht steigen. 16.40 (Uhr) „Flugzeug an Stb“. Hoffentlich eine Condor! – Es ist tatsächlich eine deutsche Maschine. Sie dreht ab, ohne uns gesehen zu haben. Vom Geleitzug nichts zu sehen. Auch die Flieger finden nichts. 18 Uhr sollen alle Boote, die wieder operieren, Standort melden. Wetter wird gegen Abend wenig besser.

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