Die Vogel-Webcam des Schlossmuseums sendet wieder Bilder: Im Torbogen zum Innenhof brütet eine Rauchschwalbe – und ist dabei rund um die Uhr live zu beobachten.

Unter dem Motto „Live dabei“ kooperieren Schlossmuseum, Nabu, Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltschutz (WAU) und Mobilum beim Webcam-Projekt. Nachdem die Webcam vom Saatkrähennest im Schlosspark abgestellt worden war, weil die Jungen flügge sind, können nun Rauchschwalben beobachtet werden.

Rauchschwalben-Cam

„Live dabei“ sind Interessierte bei der Brut der Rauchschwalbe ‚Renja‘ auf

    www.schlossmuseum.de

    www.wau-jever.de

    www.nabu-niedersachsen.de/webcams

Während ihre nahe Verwandte, die Mehlschwalbe, ihr Nest an Außenwänden von Gebäuden baut, zieht die Rauchschwalbe Innenräume wie Ställe und Hausdielen vor, brütet aber auch in Torbögen und unter Dachüberständen. Schwalben im und am Haus wurden einst als Glücksbringer geschätzt, heute ärgern sich viele dagegen über den Kot und herabgefallendes Nistmaterial. Dem kann man durch das Anbringen von Brettern unter dem Nest leicht abhelfen. Auf jeden Fall sollten Ansiedlungen von Schwalben gefördert werden, steht die Rauchschwalbe doch als ‚in ihrem Bestand gefährdet‘ auf der Roten Liste und die Mehlschwalbe auf der Vorwarnliste.

Die brütende Saatkrähe hatte den Namen ‚Mathilde‘ erhalten, die brütende Rauchschwalbe soll ‚Renja‘ heißen, nach der Praktikantin, die im vergangenen Jahr das Projekt betreut hat.

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