Endlich geht es los! Die Handballer der SG VTB Altjührden starten am Samstag, um 19.30 Uhr mit einem Derby in die neue Saison. In der Manfred-Schmidt-Halle wird die TSG Hatten-Sandkrug erwartet. Immerhin 324 Fans können die Gastgeber in diesem Saison-Auftaktspiel vor Ort unterstützen.

Die Vorfreude der Verantwortlichen ist natürlich groß. Bereits am vergangenen Wochenende wurde die Halle entsprechend vorbereitet, nachdem die Stadt Varel das Hygienekonzept des Vereins genehmigt hatte. Endlich kann der Fokus von Trainer und Mannschaft ganz auf die sportliche Herausforderung gerichtet werden.

Während das Spiel der Altjührder in Delmenhorst abgesagt worden ist, haben die Gäste aus dem Landkreis Oldenburg ihre „Feuertaufe“ bereits hinter sich gebracht und mit Bravour bestanden. Die Sandkruger siegten in eigener Halle mit 21:17 über den VfL Fredenbeck. Dabei wurde zweifelsfrei deutlich, dass auf die SG am Samstagabend kein sportlicher Spaziergang wartet. Die Sandkruger überzeugten mit einer starken Abwehrleistung und ließen die Fredenbecker kaum einmal frei zum Wurf kommen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Mannschaft von Trainer Hauke Rickels als Kollektiv überzeugt hat. Insgesamt neun Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, aus der alleine Mirko Menkens mit sechs Treffern herausragt.

Zeit, nach dem ersten Spiel direkt einmal durchzuschnaufen, hat Altjührden kaum. Bis Ende Oktober ist die Mannschaft von Trainer Andreas Szwalkiewicz insgesamt viermal gefordert. Dem Derby folgt am Samstag, 24. Oktober das Auswärtsspiel beim mit zwei Siegen gestarteten Tabellenführer TV Bissendorf-Holte. Nur drei Tage später, ab 27. Oktober, geht es zum Topfavoriten HC Bremen, ehe die SG am 27. Oktober zuhause auf die HSG Delmenhorst treffen wird.

Ein knackiges Programm, das sicherlich Aufschluss darüber geben wird, wohin die sportliche Reise für Altjührden in dieser Saison gehen kann. Einfach, das ist klar, wird es nicht. Vor allem die aktuelle Pandemie-Situation und ihre Begleiterscheinungen haben für die Verantwortlichen viel Stress mit sich gebracht und für Druck gesorgt. „Das Planen unter Corona-Auflagen hat uns extrem getroffen, wir gehen mit einem im Vergleich zum Vorjahr um fast 45 Prozent reduzierten Etat an den Start“, sagt Christoph Deters, der sportliche Leiter. Zwar könne man durch das Hygienekonzept nun mit knapp 380 Zuschauern planen, aber die sonstigen Einnahmequellen, etwa aus der Spieltagsgastronomie, werden fast vollständig wegbrechen. Der Zuversicht hat das allerdings keinen Abbruch getan. „Wir sind positiv gestimmt, weil wir in den Zeiten der Krise immer ehrlich miteinander umgegangen sind und auch von allen Seiten realistische Einschätzungen und Sichtweisen erfahren haben“, sagt Deters.

Ein Saisonziel stecken die Verantwortlichen sich erstmals nicht. „Wir selbst legen uns kein Saisonziel auf. Zum Einen muss man so ehrlich sein und einräumen, dass wir die ambitionierten Ziele im Vorjahr nicht erreicht haben. Und nun haben wir erstmal andere Baustellen und hoffen, uns ohne Druck schnell zu finden und auf Sicht wieder etwas aufzubauen“, sagt der sportliche Leiter.

In jedem Fall klingt bei Deters dennoch Optimismus durch. „Wie schnell der Apparat stehen kann, haben wir beim Roland Stein Cup gesehen. Von Spiel zu Spiel denken ist eine gute Marschroute. Unser Auftakt ist sehr schwer, die erste Hürde beim HC Bremen fast die schwierigste im ganzen Jahr.

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