Kassel (dpa) - Die documenta wurde 1955 von dem Kasseler Künstler und Kurator Arnold Bode ins Leben gerufen. Er zeigte damals Kunst, die von den Nationalsozialisten als "entartet" verfemt worden war.

In bislang 13 Ausgaben hat sich die documenta in Kassel bei stetig steigenden Besucherzahlen zur weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst entwickelt. Seit 1972 findet sie im Fünf-Jahres-Rhythmus statt.

Die documenta 14 wird von dem polnischen Kurator Adam Szymczyk geleitet. Er machte Athen zum gleichberechtigten Schauplatz neben Kassel. In der griechischen Hauptstadt begann die documenta bereits am 8. April und dauert bis zum 16. Juli.

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Die Ausstellung in Kassel endet am 17. September. Bis zu einer Million Besucher werden in der nordhessischen Stadt erwartet. Die Tageskarte kostet 22 Euro. Bespielt werden von mehr als 160 Künstlerinnen und Künstlern rund 30 Standorte.

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