Los Angeles (dpa) - Der frisch gekürte Nobelpreisträger Kip S. Thorne hat so viele Preise gewonnen, dass er sie auf seiner Webseite in unterschiedlichen Kategorien aufführt.

Ehrendoktorwürden zum Beispiel, Auszeichnungen für Lehre, wissenschaftliches Schreiben, Filme und schließlich auch noch "ganz normale" Wissenschaftspreise.

1940 als Kind zweier Professoren im US-Bundesstaat Utah geboren, ging Thorne zum Studium erst nach Los Angeles, dann an die Elite-Universität Princeton an die Ostküste. In den 60er Jahren wurde das California Institute of Technology seine hauptsächliche berufliche Heimat.

2009 ging Thorne, der zum zweiten Mal verheiratet ist und zwei Kinder hat, dort in den Ruhestand, "um eine neue Karriere in den Bereichen Schreiben, Film und fortdauernde wissenschaftliche Forschung voranzutreiben", wie er es formulierte. Seitdem schreibt Thorne, der eng mit seinem Forscherkollegen Stephen Hawking befreundet ist, vor allem Bücher und berät Filmprojekte - wie 2014 das Science-Fiction-Epos "Interstellar" von Regisseur Christopher Nolan mit Anne Hathaway und Matthew McConaughey in den Hauptrollen.

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