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New York (dpa) - Der Skandal um Hollywood-Filmproduzent Harvey Weinstein hat eine weltumspannende Debatte über Machtmissbrauch und Sexismus ausgelöst. Ein Rückblick:

5. Oktober 2017: Ein Artikel der "New York Times" bringt den Stein ins Rollen: Schauspielerinnen werfen Weinstein darin sexuelle Belästigung vor. Sein Anwalt spricht von Verleumdung.

8./9. Oktober: Sein Filmstudio, The Weinstein Company, habe den Hollywood-Mogul entlassen, erklären dessen Direktoren. Prominente wie Meryl Streep oder Judi Dench distanzieren sich - ebenso wie Weinsteins Ehefrau Georgina Chapman.

16. Oktober: Mit dem Hashtag #MeToo haben sich bereits Zehntausende Frauen im Internet als Opfer sexueller Übergriffe zu erkennen gegeben - ausgelöst durch einen Tweet der Schauspielerin Alyssa Milano. Kurz darauf nimmt die Polizei in Los Angeles Ermittlungen auf.

12. November: Bei einem Protestmarsch in Hollywood demonstrieren Hunderte gegen sexuelle Gewalt am Arbeitsplatz. In den folgenden Monaten werden immer neue Vorwürfe gegen Prominente laut - in Deutschland unter anderem gegen Regisseur Dieter Wedel.

Februar 2018: Nach neuen Enthüllungen verklagt der US-Bundesstaat New York Weinstein und dessen früheres Unternehmen. Nach geplatzten Verkaufsgesprächen rettet sich die Weinstein Company im März in die Insolvenz.

April: Drei Journalisten, die die Affäre um Weinstein aufgedeckt hatten, werden mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. In einem Strafprozess wird US-Entertainer Bill Cosby wegen sexueller Übergriffe schuldig gesprochen - das erste wichtige Urteil seit Beginn der #MeToo-Bewegung.

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