Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten feiert die katholische Kirche das Fest Fronleichnam. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Fest des Leibes und Blutes Christi“. Er leitet sich ab aus dem Althochdeutschen „fron“ für „Herr“ und „lichnam“ für „Leib“.

Damit wollen die Katholiken an die Gegenwart Jesu im Sakrament der Eucharistie erinnern. In Prozessionen tragen Geistliche Monstranzen mit der als Leib Christi verehrten Hostie durch die Straßen. Fronleichnam ist gesetzlicher Feiertag in manchen Bundesländern, in Niedersachsen jedoch nicht.

Papst Urban IV. führte Fronleichnam 1264 als allgemeines Kirchenfest ein. In der Reformation entwickelte sich das Fest zu einem konfessionsscheidenden Merkmal.

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