München (dpa) - Der Schauspieler Elyas M'Barek (35) ist als Teenager bei einer der bekanntesten Münchner Nobeldiscos abgewiesen worden. "Ins P1 bin ich früher nicht reingekommen", sagte der "Fack ju Göhte"-Star der Zeitschrift "Emotion".

Der Grund sei wohl sein "Migrationshintergrund" gewesen, vermutet der Sohn einer Österreicherin und eines Tunesiers. Auch heute hätten es Teenager mit Migrationshintergrund noch schwer, in Clubs reinzukommen. "Also, am Türsteher kommen sie nicht immer problemlos vorbei", sagte M'Barek.

Heute stünden dem Publikumsliebling zwar alle Türen offen, doch: "Dieser Club und die dortige Sehen-und-gesehen-werden-Szene ist nicht das Umfeld, in dem ich mich gerne bewege", sagte M'Barek.

Das P1 wies die Vorwürfe des Schauspielers zurück. "Wir urteilen nicht nach Migrationshintergrund, sondern nach Typ Mensch", sagte Keiwan Mir Heidari, Mitglied der Geschäftsführung und selbst jahrelang Türsteher des Nobelclubs. Ausländerhass werde im P1 nicht zugelassen.

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dpa

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