RODENKIRCHEN Beibehalten wird die Stadlander Zuschuss-Regelung für den Erwerb des Führerscheines der Klasse C. Eine Neuregelung wurde abgelehnt.

von Rolf Bultmann RODENKIRCHEN - Die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Stadland werden künftig länger als bisher im Einsatz bleiben. „Die Feuerwehren können sich darauf verlassen, dass das Notwendige angeschafft wird. Aber nicht alles Wünschenswerte ist noch machbar“, machte Günter Busch, Sprecher der CDU/Grüne/FDP-Mehrheitsgruppe, während der jüngsten Sitzung des Stadlander Rates deutlich.

Den Anlass dazu gab die von den Feuerwehren beantragte Neubeschaffung je eines Mannschafts-Transportwagens für die Ortswehren Seefeld und Rodenkirchen als Ersatz für deren jetzigen älteren Fahrzeuge. Mit den Stimmen der Mehrheitsgruppe sowie von Gerd Coldewey (parteilos) und Bürgermeister Boris Schierhold beschloss der Rat, die beiden Fahrzeuge zunächst dem TÜV vorzuführen, um dann nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu entscheiden, ob eine Grundüberholung oder eine Neubeschaffung sinnvoller ist.

Für die SPD-Fraktion sprach sich Siegmar Wollgam für eine Neubeschaffung aus, da es sich um die Fahrzeuge handle, die im Jahr die meisten Kilometer zurücklegten, weil sie zum einen der „Lastenesel“ der Ortswehren seien und zum anderen auch von den Jugendwehren genutzt werden.

Ebenfalls gegen die Stimmen der SPD-Fraktion beschloss der Gemeinderat die Beibehaltung der bisherige Zuschuss-Regelung für den Erwerb des Führerscheines der Klasse C. Den benötigen die Feuerwehrleute, um die Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht fahren zu können. Deshalb gewährt die Gemeinde pro Jahr fünf Feuerwehrleuten einen Zuschuss von je 300 Euro für den Erwerb des Führerscheines.

Vielen jungen Feuerwehrleuten sei dies zu wenig, weil sie mindestens 500 Euro draufpacken müssten, um einen Führerschein zu erwerben, den sie nur für den Feuerwehrdienst benötigten, hatte Gemeindebrandmeister Thomas Helms seinen Antrag auf eine Neuregelung begründet. Im vergangenen Jahr hatte kein Feuerwehrmann vom Angebot der Gemeinde Gebrauch gemacht.

Die SPD-Fraktion sprach sich dafür aus, eine jährliche Gesamtsumme in die Verantwortung der Feuerwehren zu geben. Auch Gerd Coldewey plädierte dafür, jährlich mehr Geld für weniger Führerscheine bereitzustellen.

Ortswehr-Spitze ist wieder komplett

Jürgen Hahn steht auch in den kommenden sechs Jahren an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Schwei. Auf Vorschlag der Feuerwehr verlängerte der Stadlander Gemeinderat die bisherige sechsjährige Amtszeit des Ortsbrandmeisters bis 2012. Die erneute Ernennung zum Ehrenbeamten erfolgte während der jüngsten Ratssitzung.

Neuer Stellvertreter des Schweier Ortsbrandmeisters ist jetzt Ibeling van Lessen. Er tritt die Nachfolge vom Maik Tietjen an. Auch Ibeling van Lessens Ernennung zum Vize-Ortsbrandmeister erfolgte in der jüngsten Ratssitzung. Er kann das neue Amt wegen eines noch fehlenden Lehrganges zunächst jedoch nur kommissarisch ausüben.

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