Rodenkirchen Die Gemeindeverwaltung soll für Rodenkirchen neues Bauland ausweisen. Das hat der Infrastrukturausschuss des Rates auf Antrag der CDU mit großer Mehrheit beschlossen.

Konkret nennt der CDU-Fraktionschef Günter Busch in seinem Antrag drei Flächen:  die Wiese nördlich der ehemaligen Molkerei,  das Gelände nördlich der ehemaligen katholischen Kirche an der Schweier Straße und  eine kleine Fläche an der Birkenstraße nördlich des Strohauser Sieltiefs.

Mündlich brachte Günter Busch noch viertes Gelände ins Gespräch: am südlichen Ortsausgang zwischen Abser Berg und Weser. Alle seine Vorschläge seien innerorts und verkehrsgünstig gelegen, betonte der Christdemokrat. Rodenkirchen brauche dringend neue Baugebiete, weil Rodenkircher nicht in andere Stadlander Dörfer wie Schwei oder Kleinensiel ziehen würden.

Generell sei Rodenkirchen eingeklemmt zwischen Weser und Ortsumgehung. Nördlich der alten Molkerei könne es wegen zweier Gewerbebetriebe Probleme mit dem Lärmschutz geben, an der Birkenstraße seien maximal zehn Bauplätze möglich.

Bürgermeister Klaus Rübesamen (SPD) teilte mit, dass er schon im Januar bei der Kreisverwaltung Unterstützung für das Gelände bei der Molkerei bekommen habe. Er brachte eine weitere Fläche am Beckumer Sieltief ins Gespräch; dazu Busch: Sie liege zu dicht am Kompostwerk.

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Olaf Helwig (WPS) begrüßte den Vorstoß und sagte, er habe weitere mögliche Bauflächen im Kopf. Andrea Arens (Grüne) signalisierte grundsätzliche Zustimmung, meinte aber, es gebe innerorts noch erheblichen Altbaubestand, der an Jüngere verkauft werden könne, weil er seinen älteren Bewohner bald zu viel Arbeit machen werde. Dazu sagte Günter Busch, innerorts sei kaum noch etwas frei.

Hans Schwedt (WPS) empfahl, die Wohnungsbaugesellschaft Wesermarsch einzubeziehen. Dazu Günter Busch: Die eigentliche Planung müsse von der Gemeinde kommen.

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Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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