RODENKIRCHEN Viele Gäste kamen nicht nur, um sich zu informieren, sondern auch um zu gratulieren. Seit dem 1. Oktober führen Edith und Bert-Michael Kadler die Reitanlage „Auf der Wurth“ in Alserfeld. Um den durch das jährliche Reitturnier weit über die Grenzen der Wesermarsch bekannten Reiterhof und insbesondere auch sich selbst vorzustellen, hatten die neuen Pächter am Sonnabend einen Tag der offenen Tür veranstaltet. Ein kleines Programm sorgte für Kurzweil unter den jungen Reitern und den Gästen.

Seit dem 1. Oktober leitet das Ehepaar Kadler den von Birgit und Gerd Kobbenbring übernommenen Reiterhof. Für die Pferdepensionshaltung wurden noch einige Gerätschaften sowie ein Trecker angeschafft. Zwei der drei Töchter der Familie Kadler sind ebenfalls sehr engagiert bei der Sache und reiten schon seit drei Jahren auf der Wurth mit ihren beiden eigenen Ponys.

Familie Kadler wohnt weiterhin in Kleinensiel, kommt aber täglich mehrmals zur Fütterung und Pflege der eigenen Ponys und der Einstellpferde auf den Hof. Rund 20 Kinder reiten derzeit auf der Anlage, die eine Zweigstelle des Reit- und Fahrvereines Rodenkirchen ist. Es wurde für den täglichen Reitbetrieb ein weiteres Pferd angeschafft, da die Nachfrage dafür da war.

Bert-Michael Kadler ist Maschinenbaumeister im Kernkraftwerk Unterweser und betreibt die Pensionspferdehaltung nebenbei. Edith Kadler ist ebenfalls fest in ihre Arbeit als Betreuungskraft und Schulsekretärin in der Grundschule Rodenkirchen eingebunden. „Wir haben vorher schon viel Zeit in das Hobby unserer Kinder investiert und sie fast täglich hierher gefahren“, sagt Bert-Michael Kadler. So sei die Überlegung, die Reitanlage zu pachten, nicht schwer gefallen. Und man könne weiterhin viel Zeit mit den Kindern verbringen, macht das Pächterehepaar deutlich, das sich der Mehrarbeit sehr wohl bewusst ist. Die Hofeigentümer, das Ehepaar Tiesler, unterstützen sie ebenfalls sehr und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Am Tag der offenen Tür erfuhr die Pächterfamilie viel Unterstützung auch durch Reitschüler, Reitlehrerinnen und Freunde, die das Fest organisierten und am Sonnabend kräftig mithalfen. Es sei eine funktionierende Stallgemeinschaft, sind sich Edith und Bert-Michael Kadler einig.

Mit einer Wurth-Rallye auf dem Außenspringplatz, wo die jungen Reiterinnen sich gegenseitig in der Schubkarre durch einen Parcours fahren und mit ihrem Steckenpferd Hindernisse durchlaufen mussten, sowie einer Bastelaktion im Stall wurde für die Gäste ein attraktives Programm geboten. Hinter dem Stall demonstrierten einige Reitschüler, wie man ein Pony richtig pflegt und putzt. Einige noch unerfahrene Gäste durften es dann ausprobieren. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Es gab Bratwürste und ein Kuchenbüfett zum Selbstkostenpreis. An Tischen in der Reithalle wurde geklönt und gefachsimpelt.

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