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RODENKIRCHEN In der Stadlander Gemeindeverwaltung wurde in den vergangenen Jahren erheblich Personal abgebaut. In einem personellen Bereich hat sie ihre Spitzenstellung unter den 8000-Einwohner-Kommunen jetzt sogar weiter ausgebaut. Mit Irina van Lessen verfügt die Gemeinde Stadland nunmehr über eine fünfte Standesbeamtin.

Nachdem die 30-jährige Verwaltungswirtin ihre Prüfung als Standesbeamtin nach einem 14-tägigen Besuch der Fachakademie für das Personenstandswesen im hessischen Bad Salzschlirf bestanden hat und vom Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zur weiteren Standesbeamtin bestellt wurde, überreichte ihr Bürgermeister Boris Schierhold am Dienstagmorgen die Bestellungsurkunde.

Irina van Lessen ist ein „Eigengewächs“ der Stadlander Gemeindeverwaltung, in der sie vor zehn Jahren ihre Ausbildung zur Verwaltungsangestellten begann. Sie ist im Meldeamt tätig, der traditionelle Tätigkeitsbereich für die stellvertretenden Standesbeamtinnen, so der Leiter des Fachbereichs Ordnungs- und Sozialverwaltung, Walter Lübben, der ebenfalls als Standesbeamter tätig werden kann.

Der Grund für die Bestellung einer fünften Standesbeamtin ist nicht etwa ein Heiratsboom in Stadland. Die Zahl der Trauungen liege konstant bei rund 50 im Jahr, so Standesamtsleiterin Sigrid Burmester. Seitdem die standesamtlichen Trauungen auch in der Seefelder Mühle stattfinden können, mittlerweile sind es über die Hälfte, finden oft zeitgleich zwei Eheschließungen statt. Um den Wünschen der Brautpaare Rechnung tragen zu können, bemühe sich die Gemeinde, auch in der Urlaubszeit und bei Krankheitsfällen das entsprechende Personal vorzuhalten, erläuterte Bürgermeister Boris Schierhold.

Die Tätigkeit der Standesbeamtin beschränke sich nicht nur auf die Trauungen, machte Sigrid Burmester deutlich. Sie sei auch mit dem Familien-, Namens- und Staatsangehörigkeitsrechts befasst und für Sterbefälle zuständig. Zudem müssen die Kommunen in den nächsten Jahren die vom Bundestag beschlossenen Änderungen des Personenstandsgesetzes umsetzen.

Zum Einstieg erhielt Irina van Lessen, die ihre erste Trauung als Standesbeamtin im Juli vollziehen wird, vom Standesamtsteam, dem auch die beiden Standesbeamtinnen Heide Nagorny und Wiebke Jüchter angehören, ein Namensbuch. Dieses Präsent hat aber einen eher familiären Hintergrund, denn Irina van Lessen und ihr Mann erwarten im Herbst ihr erstes Kind. Dann gibt es eine berufliche Babypause.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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