RODENKIRCHEN Eine Reise in die digitale Welt der modernen Parteiarbeit hat Ansgar Focke, Geschäftsführer des CDU-Landesverbandes Oldenburg, jetzt mit der Frauen-Union (FU) Wesermarsch unternommen. Die Mitglieder trafen sich zur Jahreshauptversammlung in Albrechts Hotel in Rodenkirchen. Dabei wurde der gesamte Kreisvorstand mit der Vorsitzenden Mathilde Ehlers aus Sürwürden an der Spitze im Amt bestätigt.

Dem Führungsteam der FU Wesermarsch, in der rund 250 Christdemokratinnen organisiert sind, gehören neben Mathilde Ehlers weiterhin Ina Esche (Nordenham) und Elke Belsemeyer (Berne) als stellvertretende Kreisvorsitzende sowie Irmhild Willenborg (Brake) als Kassenwartin und Lisa Pargmann (Nordenham) als Schriftführerin an.

Bestätigt wurden von der Jahreshauptversammlung auch die Besitzerinnen Bärbel Bargmann (Brake), Ursula Danne (Berne), Dr. Christina Debus (Berne), Christel Klement (Brake), Monika Klebsattel (Berne), Heidrun Möllenbeck (Nordenham), Frigga Perbrandt (Elsfleth), Elfriede Pargmann (Nordenham), Anja Plachetka (Brake), Annegret Sommer (Schwei), Birgit Wiesensee (Elsfleth) und Rita Witte (Nordenham).

Werte bewahren

Moderne Parteiarbeit bedeute, die Werte, für die die CDU stehe, durch Veränderungen zu bewahren. Das betonte Ansgar Focke in seinem Vortrag. Dabei sollten die bisherigen Grundstrukturen nicht verlassen, aber erweitert werden, um die Partei auch für junge Menschen interessant zu machen.

„Wir wollen nicht im eigenen Saft schmoren, sondern erfahren, was die Bürger interessiert oder bedrückt. Dazu müssen wir auch die Nichtparteimitglieder ansprechen und uns mit ihnen austauschen“, sagte der Parteigeschäftsführer.

Auf dem Weg zu einer modernen Parteiarbeit werde der CDU-Landesverband Oldenburg bis zum Ende des Jahres einen Entwicklungsprozess absolvieren, der sich in virtuelle Parteiarbeit, interne Kommunikation und Pressearbeit, kurz VIP, gliedere. Bei der virtuellen Parteiarbeit setzten die Christdemokraten auf das Internet als Informations-, aber auch als Kommunikationsmedium.

Ansgar Focke, der auch Landtagsabgeordneter ist, lobte das Internet-Portal der NWZ. Mit NWZ-TV, der „Tagesschau für das Oldenburger Land“, habe sie eine in der Region führende Rolle übernommen.

Neue Wege beschreiten

Neue Wege müsse die CDU aber auch in der Pressearbeit beschreiten. Es könne nicht angehen, dass beispielsweise die Frauen-Union eine Pressemitteilung veröffentlicht, deren Inhalt anschließend, ebenfalls öffentlich, von der Jungen Union kritisiert wird. Um dies zu vermeiden, sei es sinnvoll, dass Pressemitteilungen über die Landesgeschäftsstelle verbreitet würden.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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