STADLAND Die Gäste nahmen in der Normandie an Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Kriegsendes teil. Sie übernahmen einer Teil der Gestaltung.

von rolf bultmann STADLAND - Dass die nunmehr 15-jährige Partnerschaft zwischen der Gemeinde Stadland und der Communauté des Communes du Petit Caux, einem kommunalen Gemeindeverbund mit 18 Dörfern, zu etlichen deutsch-französischen Freundschaften geführt hat, wurde bei einer viertägigen Schnupperfahrt des Stadlander Freundeskreises Petit Caux deutlich. Sie hinterließ bei den 35 Teilnehmern auch aufgrund der Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Kriegsendes einen bleibenden Eindruck.

Die Gäste aus Stadland wurden mit einem offiziellen Empfang in Beville-sur-Mer herzlichst von ihren Gastgeber-Familien überaus herzlich begrüßt. Für den nächsten Tag stand zunächst eine Besichtigung der Stadt Lisieux auf dem Programm.

Auf dem deutschen Soldaten-Friedhof in St. Désir-de-Lisieux, wo 3735 deutsche Soldaten begraben sind, legten Stadlands Bürgermeister Boris Schierhold und seine Stellvertreterin Mathilde Ehlers sowie Petit-Caux-Präsident Daniel Joffroy einen Kranz nieder.

Stadlands Verkehrsverein-Vorsitzender Gerold Bartels, der vor 15 Jahren als damaligen stellvertretender Bürgermeister den Partnerschaftsvertrag mit unterzeichnet hat, berichtete über seine Erinnerungen an die letzten Kriegstage. Gestaltet wurde die Gedenkfeier zudem von Schülern des Nordenhamer Gymnasiums, die die Kriegs-Schicksale von drei ehemaligen Schülern ihrer Schule vortrugen (siehe auch Bericht auf Seite 32).

Eher fröhlich ging es beim anschließenden Besuch eines Käsemuseums in dem Dorf Camembert zu, wo neben dem Camembert auch Cidre, der französische Apfelwein, getestet wurde.

Den dritte Besuchstag stand den Gästen und deren Gastgeberfamilien zur freien Verfügung, während sich die Mitglieder der beiden Partnerschaftskomitees in Beville zu einer gemeinsamen Arbeitssitzung trafen, um weitere Aktivitäten und Termine abzustimmen.

Bei einem deutsch-französischen Abend überreichten Freundeskreis-Vorsitzende Petra Leifert und Vize-Bürgermeisterin Mathilde Ehlers dem Vorsitzende des gastgebenden Partnerschaftskomitees, Petrick Martin, als Gastgeschenk einen Kunstdruck von Picassos „Friedenstaube“.

Vor ihrer Abreise nahmen die Stadlander in Guilmécourt an einem Gedenkgottesdienst, den Gerhart Krutschinna, Vorsitzender des Rodenkircher Gemeindekirchenrates, mitgestaltete, und an einem Zeremoniell an einem Denkmal für die Opfer der Weltkriege teil.

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