De Minsch mutt wat um’e Hannen hebben, nich darför, dat he sien Tiet verklüngeln deit, nä, man mutt sien Läven een anner Richt gäven, nee’e Energien mööt in’e gang brocht weern. Harm Klöövholt hett sik övertügen laten van dat „pädagogische Prinzip zur pathanogenetischen Philantrophierrung“. Man schull alltiet sehn, wat sik maken lett – naja, un denn maken, wat sik sehn lett.

He bruukt kien „integrative Gestaltungstherapie“. Will sik as vääl anner Lü ok mit Kunst befaten. So hett he sik up dat Rebett „Pätschwörk“ smeten. Dat hett afsluut nix mit Kunst-handwark to doon, is al garnich reine Flickschosteree. För em is dat een Kunst, de nich jedereen kann.

Bi Pätschwörk-Kunst geiht dat nich dar um, Stoffstucken eenfach ut’neen to snibbeln un wedder tosamen to prünen, dat wunnerbar Bildler tostann kamen doot. Bi dat Tosamensetten na Stoffaart, Form un Farv schall wat Nee’s sichtbar maakt weern. Dar stickt ’n Idee achter, dar bruukt’n Grips to, Phantasie. In’e Kunst geiht’t ja nich um dat „wat“, dat „wie“ ia wichtig. Elkeen Künstler hett sien eegen Spraak. He will dat Bemöten twüschen Minsch un de Welt in Form, Farv of Ton, ok in Wöör, utdrücken.

Süh, na düsse Denkwies is Harm all sien Wark – Quilts, Quillos, Däken un all so dar wat her – middewiel in’e heele Welt bekannt wurrn. So is’t kien Wunner, wenn he bald in dat bekannte Hotte-Fransen-Museum utstellen schall. Sien Pätschwörk-Snibbelee paß goot to de Biller-Kriddelee van den Künstler Fransen, hett een meent, de wat van Kunst versteiht – as he van sik sülvst meent.

Dat keddelt Harm an’e Bost: Harm un Hotte in een Saal, in een Huus – un ameen up Duur?

Männigeen freut sik al up de „Vernissage – so’n „meeting“, wor Lü inladen werd, de geern kamen doot, dat se nahst düchtig mitsnacken köönt.

Freun kann’n sik ok up de välen Vördrääg in’t Museum – as „events“ kunnig maakt:

Hotte Fransen un de Pätschwörk-Kunst allgemeen sowieso un överhoop.

Denn: Hotte Fransen sien Teken-Aart as Richtwieser för Pätschwörk in „provokativ-ambivalenter Effizienz“.

Un besunners: „Maniristische Kombinatorik twüschen Maleree-Anamorphosen un Pätschwörk-Abstraktionen aus kontraproduktiver Sicht“.

Harm Klöövholt dee sik freun, wenn vääl Besöker ut sien Wark rutläsen kunnen, dat all de Fragen, de em as Künstler in’n Kopp rumküseln doot, är Form un Utdruck funnnen hebbt, sotoseggen up „haptischer ästhetischer Ebene“.

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