OLDENBURG „Top, die Wette gilt“, heißt es am Sonnabend, 30. Juni, bei der Aktion „Oldenburg bewegt sich“. Zu Gast ist dann Box-Olympiasieger Torsten May in seiner Eigenschaft als Botschafter der Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich“ – und dieser hat Oberbürgermeister Gerd Schwandner herausgefordert: May hat gewettet, dass der Oberbürgermeister es nicht schafft, 667 Oldenburgerinnen und Oldenburger für den weltberühmten „Ali-Shuffle“ (rasante tänzerische Beinkombination) zusammenzubekommen. 667, weil sich in Oldenburg seit 667 Jahren – seit der Verleihung des Stadtrechts im Jahr 1345 – etwas bewegt.

Gewinnt Schwandner, wird der heutige Box-Trainer May noch einmal nach Oldenburg kommen und in einer Schule oder in einem Verein ein kostenloses Boxtraining anbieten. Verliert Schwandner, verschenkt dieser über die Kinderinternetseite der Stadt Oldenburg zehn Dauerkarten für die Spiele des VfB Oldenburg in der Fußball-Regionalliga.

Die Wette startet um 14 Uhr auf dem Schlossplatz. Dort wird der Verein für Boxsport (VFB) zuvor von 13 bis 13.30 Uhr eine halbe Stunde lang einen Einblick in die Trainingsarbeit des Vereins geben.

Boxen scheint auch beim Nachwuchs gut anzukommen: Zumindest tummeln sich bei den Trainingseinheiten des VFB in der Turnhalle der Wallschule an der Peterstraße stets um die 60 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren.

Einige Box-Talente hat der VFB, der 2000 aus der Boxabteilung des VfB Oldenburg hervorgegangen ist, schon gefördert und das soll künftig auch so bleiben: Das Trainer-Team aus Sammy Joao, Silke Heyne, Armin Abbas, Mohammad Nasser und Katharina Lück unter der Leitung von Chef-Trainer Alexej Schmidt, betreut das Training vom Aufwärmen, über Technik- und Konditionseinheiten, bis hin zum Abwärmen.

Eingeteilt werden die Boxer in Gruppen: Anfänger, Fortgeschrittene und Wettkämpfer. Der Trainerstab achtet darauf, dass die jungen Boxer behutsam an den Boxsport herangeführt werden. Dabei gelten strenge Regeln: Die jungen Aktiven, die zum Großteil 12 bis 16 Jahre alt sind, dürfen erst nach 50 Trainingseinheiten für einen Kampf in den Ring steigen.

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Die Aufbauarbeit macht sich bezahlt: So verpasste der 15-jährige Heiuar Bako – eines der derzeit hoffnungsvollsten Talente in den VFB-Reihen – bei den deutschen U-15-Box-Meisterschaften nur knapp eine Medaille.

Beim Training profitieren die jungen Boxer von den Erfahrungen des Chef-Trainers Alexej Schmidt, der selbst mehr als 150 Amateurkämpfe absolviert hat und den Nachwuchs im Verein individuell fördert und fordert.

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