Berlin (dpa) - Nach der Länderspielpause beginnt in dieser englischen Woche die heiße Phase im Europapokal. Die Viertelfinal-Hinspiele mit dem FC Bayern München und Borussia Dortmund stehen an.

Zudem wird die Nachholpartie im DFB-Pokal gespielt, und die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bestreitet das nächste Testspiel.

CHAMPIONS LEAGUE I: Für Borussia Dortmund könnte es das vorletzte Mal für längere Zeit sein, dass die Champions-League-Hymne erklingt. Nach dem 1:2 in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt ist die erneute Qualifikation für die Königsklasse in größter Gefahr - und das Team besonders gefordert. "Ich habe die Mannschaft immer in Schutz genommen. Aber für das Auftreten im Spiel gegen Eintracht Frankfurt kann ich das nicht mehr machen", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den "Ruhr Nachrichten". Er sei "maßlos enttäuscht". Gegen das Starensemble von Manchester City hat das Team nun am Dienstag die Chance zur Wiedergutmachung.

CHAMPIONS LEAGUE II: Nach dem wegweisenden 1:0 bei RB Leipzig auf dem Weg zur neunten deutschen Meisterschaft in Serie folgt für den FC Bayern München das nächste Duell mit Endspiel-Charakter. Die Neuauflage des Vorjahresfinales gegen Paris Saint-Germain gibt es jetzt in der Runde der letzten Acht. Nach dem Hinspiel am Mittwoch in München steht sechs Tage später das Rückspiel in Paris an. Weiter nicht dabei: Torjäger Robert Lewandowski.

CHAMPIONS LEAGUE III: Den erneuten Triumph in der englischen Meisterschaft hat Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool längst abgehakt. Nun richtet sich der Blick der Reds auf die einzig verbliebene Titelchance. Gegner am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) im Viertelfinal-Hinspiel ist allerdings Rekordgewinner Real Madrid, das Rückspiel in Liverpool steigt in der kommenden Woche. Thomas Tuchel und der FC Chelsea haben den vermeintlich leichteren Gegner zugelost bekommen. Die Blues treten am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) beim FC Porto an. Mit Paris Saint-Germain hatte Tuchel in der Vorsaison das Finale erreicht und gegen die Bayern verloren.

DFB-POKAL: Nun ist es soweit: Jahn Regensburg und Werder Bremen kämpfen am Mittwoch um den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals (18.30 Uhr/Sport 1 und Sky). In der Liga haben sowohl Erstligist Werder als auch Zweitligist Regensburg zuletzt dreimal nicht gewonnen. Im Pokal hat der Jahn eine kuriose Serie: Ohne Nachsitzen ging es für Regensburg in dieser Saison nicht. Dreimal mussten die Oberpfälzer ins Elfmeterschießen, dreimal kamen sie auch weiter. Keeper Alex Meyer hielt in jeder dieser drei Runden mindestens einen Strafstoß. Nach einem Corona-Ausbruch beim Jahn, der auch zur Verlegung des Saison-Höhepunkts gegen Werder führte, waren die Regensburger zwei Wochen in Isolation.

BUNDESLIGA: Die Meisterschaft ist praktisch entschieden - auch die Tickets für die Champions League scheinen derzeit so gut wie vergeben. Allerdings spielt der Tabellenvierte Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den Dritten VfL Wolfsburg. Ein Remis würde den Verfolgern helfen: Borussia Dortmund spielt das Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) beim VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen tritt am Montagabend (20.30 Uhr/DAZN) bei der TSG Hoffenheim an. Im Abstiegskampf kommt es bereits am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FSV Mainz 05. Ein Mainzer Sieg könnte FC-Trainer Markus Gisdol den Job kosten.

CLÁSICO: In Spanien steht am Samstag (21.00 Uhr) wieder einmal das ewige Duell der beiden Erzrivalen an. Real Madrid empfängt den FC Barcelona - das Hinspiel hatten die Königlichen mit 3:1 gewonnen. In der Meisterschaft liegen beide Großclubs dicht beieinander, allerdings beide noch hinter Reals Stadtrivalen Atlético Madrid.

FRAUEN-LÄNDERSPIEL: Da das nächste große Turnier erst die EM 2022 ist, kann Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg weiter fleißig testen. In Wiesbaden geht es am Samstag gegen Australien (16.10 Uhr/ARD) und drei Tage später gegen Norwegen (16.00 Uhr/ZDF). Voss-Tecklenburg hat einen klaren Plan für die beiden Spiele: "Der Fokus liegt nun auf den Themen Aktivität und Mut gepaart mit Maximalität und Qualität. Zudem sollen kleinere Spielformen und gute Kombinationen in engen Räumen trainiert werden."

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