Von Familien und Premieren

Keine Freiartikel mehr in diesem Monat.

Bereits NWZ-Abonnent?

Jetzt anmelden

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Noch nicht registriert?

Als Abonnent der Nordwest-Zeitung und des NWZ-ePapers haben Sie den vollen Zugriff nach einmaliger Freischaltung bereits inklusive!

Zugang freischalten

Für Josef Diekmann war der Agravis-Cup in diesem Jahr gleich in mehrfacher Hinsicht eine Premiere. Denn der gerade einmal 14-jährige Jugendliche war zum ersten Mal überhaupt in Oldenburg dabei – und konnte dann auch gleich die Springprüfung Klasse M für Nachwuchsreiter für sich entscheiden. Mit dem 10-jährigen Holsteinerhengst Quatman absolvierte er den Parcours ohne Strafpunkte und in 50,05 Sekunden. „Es war total schön durch die Messe zu reiten und dann in die große Arena zu kommen“, schwärmte Diekmann. Über seinen Sieg äußerte er sich sehr bescheiden: „Da hat ja alles geklappt – obwohl die Konkurrenz schon stark war.“

Bei den Mannschaftsdressuren gab es nicht nur viele Fans und Anfeuerungsrufe, auch das eine oder andere besondere Team war am Start. Das Team vom FuRV Neuenkirchen ist zum Beispiel das reinste Familienunternehmen: Vorgestellt von Ruth Wördemann ritten vier Cousinen gemeinsam in dem Team. Lotta Kleyböcker, Rike Kleyböcker, Helene Wördemann und Martha Wördemann schafften es zwar nicht mehr unter die Platzierten, begeisterten die Richter aber insbesondere mit ihrem starken Anfang, bei dem sie eine Schlangenlinie mit Volten zeigten, so dass jedes ihrer Ponys einmal vorn lief. Nicht nur, dass die vier Reiterinnen untereinander verwandt sind, die Ponys stammen aus der gleichen Zucht – der, der Großeltern.

Eine weitere Mannschaft sorgte für viel Freude bei den Richtern: Das Team vom RV Höven unter der Leitung von Kerstin Wieting bestand nur aus Jungs – und die treten eigentlich im Springreiten an. Extra für das Turnier in Oldenburg bildeten Linus Richter, Malte Thienel, Lasse Thormählen und Marc Wieting aber eine Dressurmannschaft. „Wir haben uns im Vergleich zum vorigen Jahr steigern können – und wir sind nicht Letzter“, freute sich Wieting nach der Vorstellung. Grund zur Freude hatte auch der Ammerländer RV. 150 Fans jubelten am lautesten und sicherten sich so 1000 Euro für die Vereinskasse.

Das könnte Sie auch interessieren