OLDENBURG Der VfL Oldenburg ist den Beweis seiner Ligatauglichkeit erneut schuldig geblieben. Bei der 0:3 (0:0)-Heimniederlage gegen den zuvor ebenfalls sieglosen Vorletzten VfL Osnabrück II verpasste das Schlusslicht der Fußball-Oberliga Niedersachsen West zum wiederholten Male den ersten Punktgewinn der Saison.

Bereits nach sechs Spielminuten hätten die Osnabrücker um Trainer Joe Enochs vor 120 Zuschauern in Führung gehen müssen. Dane Jacob Murphy hatte Constantin Jelezneacov freigespielt, dieser scheiterte in einer Eins-gegen-eins-Situation jedoch am besten Oldenburger, Torhüter Nils Reinke.

Oldenburg in Bedrängnis

Auch in der Folge zeigten die Osnabrücker die bessere Spielanlage und waren deutlich ballsicherer als die Gastgeber, die sich durch Fehlpässe in der eigenen Hälfte selbst in Bedrängnis brachten. Oldenburgs Co-Trainer Steffen Janßen, der den beruflich verhinderten Chefcoach Detlef Blancke vertrat, schickte bereits nach 20 Minuten seinen eigentlichen Abwehrchef Stephen Attoh, der jüngst von seinem Heimaturlaub in Ghana zurückgekehrt war, zum Warmmachen, wechselte ihn jedoch erst in der zweiten Halbzeit ein.

Nach 25 Minuten erspielten sich die Oldenburger zwar ein optisches Übergewicht, blieben aber durchweg harmlos. Osnabrücks Schlussmann Jonas Gottwald musste in den ersten 45 Minuten lediglich eine Ecke von Renke Pflug und einen ungefährlichen Freistoß von Kapitän Malte Müller klären – mehr brachte die Offensive der Gastgeber nicht zustande.

Einwechselspieler treffen

In Durchgang zwei war es schließlich Jelezneacov, der die zwar überlegenen, aber keineswegs brillierenden Gäste in Front brachte (59. Minute), nachdem die Oldenburger Defensive den bereits eroberten Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone befördert hatte. Nur 120 Sekunden später hätte es bereits 0:3 stehen können. Der eingewechselte Kai Hartmann verzog jedoch um Zentimeter, und Reinke parierte einen Schuss von Timo Beermann. Der ebenfalls eingewechselte Victor Falk (66.) und Hartmann (79.) besorgten letztlich aber doch das verdiente 0:3. Die einzig echte Chance der Oldenburger hatte Julian Harings nach Vorarbeit von Rene Weber vergeben (69.).

„Wir waren in der zweiten Halbzeit einfach aktiver“, befand Gästetrainer Enochs, und Janßen resümierte: „Wir standen immer zwei Meter weg. Es wird sehr schwierig für uns werden.“

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