LASTRUP /HAMSTRUP LASTRUP/HAMSTRUP - Er ist 18 Jahre jung aber kaltschnäuzig wie ein alter Hase: Der Niederländer Arne van Heel ritt mit seinem Pferd Zeitzeuge als vorletzter Starter in das Stechen des Großes Preises von Lastrup ein und rollte das Feld von hinten auf. Mit null Fehlern in 39,61 Sekunden sicherte er sich den Sieg.

„Ich hab sicher und zügig geritten. Diese Kombination war der Schlüssel zum Erfolg“, verriet der Springreiter vom Stall Kasselmann in Hagen. Für ihn war es erst der zweite Sieg in einem S-Springen und zugleich sein größter Erfolg. Platz zwei ging ebenso überraschend an Daniel Wolke vom PSV Löningen-Ehren mit Lucio (0/43,86), an dritter Stelle rangierte Schockemöhle-Bereiter Fritz Fervers mit Chacco Blue (0/49,50).

Der zweite große Gewinner war der frisch gebackene Oldenburger Landesmeister Mario Stevens. Zwar verpasste er das Stechen im Großen Preis, aber er sicherte sich am Sonnabend den Sieg im zweiten Wettbewerb der schweren Klasse. Hier ließ er in der zweiten Abteilung im Sattel von Grammy die Konkurrenz mit null Fehlern in 30,58 Sekunden hinter sich. Zusätzlich fuhr der 22-Jährige noch fünf weitere Siege vor heimischer Kulisse ein.

„Bis zum Landesturnier in Rastede fehlte mir das Quäntchen Glück, aber jetzt ist der Knoten geplatzt“, freute sich der Lokalmatador. Nächster großer Auftritt von Stevens ist im September das internationale Reitturnier in Donaueschingen.

In der zweiten Abteilung des S-Springens war Frank Kutscher, der Bruder von Doppeleuropameister Marco Kutscher, siegreich. Er reitet für den Stall des amtierenden Deutschen Meisters, Rene Tebbel, aus Emsbüren.

Auch im Dressurviereck bildete ein Wettbewerb der Klasse S den Höhepunkt. Die höchste Punktzahl des Tages erzielte Johannes Augustin vom RSC Osnabrücker Land. Im Sattel von Peach Pit ließ er die Konkurrenz mit 833 Zählern hinter sich.

Platz zwei teilten sich Anja Engelbart (RV Oldenburg Münsterland) mit Rosario und Tanja Lammers (RFV Cappeln) mit Raoul (832).

In der zweiten Gruppe hatte Johannes Westendarp von RSC Osnabrücker Land die Siegerhosen an. Er versetzte im Sattel von Wolkentanz II mit 787 Zählern die in Vechta beheimatete US-Amerikanerin Casey Dornan mit Le Chameur (784) und Ruth Kleine Stüwe von der RFG Falkenberg mit Ultra-Latein (783) auf die Plätze.

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