GANDERKESEE GANDERKESEE - Das Saisonziel ist für Matthias Trätmar, Trainer der Bezirksklasse-Fußballer des TSV Ganderkesee klar: „Wir wollen den Schwung aus der Rückrunde der vergangenen Saison mitnehmen und streben Platz sechs – sprich die Qualifikation für die neue Bezirksliga – an. Alles andere wäre auch Quark.“

Dass dies keine leichte Aufgabe wird, weiß auch der TSV-Coach. Dennoch gibt er sich optimistisch und sieht durchaus Chancen für sein Team. „Ich sehe mit Jeddeloh, Stenum und Tur Abdin drei Mannschaften, die vorne weg marschieren werden. Dahinter wird es ein Hauen und Stechen aller anderen Mannschaften geben“, mutmaßt Trätmar.

Um die Qualifikation zu erreichen, baut der TSV-Trainer auf Kontinuität. „Auf irgendwelche Experimente haben wir in der Vorbereitung verzichtet“, so Trätmar. Auch der Kader hat sich kaum verändert. Einzig der zweite Torhüter Torsten Werner will kürzer treten und kehrt der ersten Mannschaft den Rücken.

Als Neuzugänge streifen sich lediglich Stephan Asche (TuS Heidkrug) und Stürmer Marco Schrank aus der eigenen Jugend das Trikot der ersten Mannschaft des TSV über. Zudem ist zur neuen Saison Mittelfeldspieler Stefan Schüttel spielberechtigt. Der ehemalige Bookhorner war in der Rückrunde der vergangenen Saison noch gesperrt. Vor allem von Asche erhofft sich Trätmar einiges: „Man hat in der Vorbereitung schon gesehen, dass er eine Verstärkung für uns ist.“

Während Asche vor allem die Defensive des TSV stabilisieren soll, baut Trätmar in der Offensive auf die bewährten Kräfte wie Martin Koschei, Jens Bauer und Oliver Habben, die schon in der starken Rückrunde der vergangenen Saison ihre Treffsicherheit wiederholt unter Beweis gestellt haben.

Einzige Sorge von Trätmar ist eine Verletzungsmisere wie in der vergangenen Saison, als zeitweise gleich mehrere Leistungsträger wie Habben oder Franz Ermandraut mit schweren Verletzungen längere Zeit ausfielen. Aber zumindest in der Vorbereitung sind die Ganderkeseer von schwerwiegenderen Verletzungen verschont geblieben. Und so spricht eigentlich nichts dagegen, dass die Ganderkeseer Spieler den Schwung aus der Rückrunde der vergangenen Saison auch in die neue Saison mitnehmen.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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