Kopenhagen (dpa) – Ein Streit über Sponsorenverträge droht der dänischen Nationalmannschaft die Teilnahme an der Europameisterschaft 2020 zu verhindern.

Dem dänischen Fußballverband (DBU) ist es nicht gelungen, vor den kommenden Partien mit den 23 Nationalspielern Verträge auszuhandeln. Dänemark muss am 5. September gegen die Slowakei und am 9. des Monats gegen Wales antreten. Weder die Spieler noch Trainer Åge Hareide werden daran teilnehmen, sagte ein DBU-Sprecher der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau.

Der DBU bat andere Spieler, sich für die Spiele zur Verfügung zu stellen. Sollten die Dänen keine Mannschaft zusammenbekommen, drohte die UEFA mit hohen Strafen und mit einem Ausschluss von der EM 2020. Bei dem Streit geht es um individuelle Werbeverträge, die in Konkurrenz zu den Sponsorenkontrakten der Nationalmannschaft stehen. Ein ähnlicher Konflikt mit der Damen-Nationalmannschaft hat im vergangenen Jahr zur Absage eines WM-Qualifikationsspiel geführt.   

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