VERDEN /OLDENBURG Eine reine Oldenburger Angelegenheit war die Entscheidung im mit 13 000 Euro dotierten Großen Preis beim Hallenreitturnier in Verden. Der Molberger Mario Stevens, der erst am Wochenende zuvor in Neustadt/Dosse gewonnen hatte, legte mit seinem Paradepferd Max Kinley einen fehlerfreien Ritt in 39,93 Sekunden vor. Diese Zeit sollte jedoch noch unterboten werden. Der in Wildeshausen beheimatete Däne Sören Pedersen witterte seine Chance. Er ging mit seinem Pferd Lobster volles Risiko, durchritt die Ziellinie mit der Traumzeit von 36,99 Sekunden und war damit fast drei Sekunden schneller als Stevens. Für seinen Sieg kassierte der 37-jährige Springreiter vom RFV Holzhausen 3250 Euro. Doch auch Stevens war mit seinem zweiten Rang zufrieden, der mit 2750 Euro belohnt wurde.

Bereits in den ersten Turniertagen hatte mit Joachim Heyer vom RFV Cappeln ein weiterer Akteur des Oldenburger Reiterverbandes in der Niedersachsenhalle für Furore gesorgt. Er lieferte sich am Sonnabend in der zweiten Qualifikation zum Großen Preis einen packenden Zweikampf mit Markus Beerbaum. Am Ende hatte Heyer in dieser Springprüfung der Klasse S mit Glenn Mentino fehlerfrei in 32,59 Sekunden die Nase vorn. Zusätzlich gab es für den Springreiter in einem weiteren Springen der schweren Klasse einen zweiten Platz. Die Teilnahme an der Siegerrunde im Großen Preis verpasste er durch einen Abwurf im Umlauf.

Eher bescheiden war das Abschneiden der Dressurequipe des Oldenburger Verbandes. Das Quartett mit Silke Carstens, Silke Oltmanns, Sylke Tietjen und Charlotte Dassler (alle KRV Friesland) belegte in der M-Dressurkür der Bezirksverbände nur den vierten Platz.

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