Klingenthal /Östersund /Igls Der Olympia-Winter der Skispringer hat mit einem Eklat begonnen. Als der Österreicher Gregor Schlierenzauer und der Norweger Anders Bardal ihre Skier schulterten und die Schanze in Klingenthal mit dem Fahrstuhl verließen, wurde der Weltcup-Auftakt der Skispringer endgültig zur Farce.

Die beiden besten Athleten der Vorsaison verweigerten am Sonntag beim nach einem Durchgang abgebrochenen Skandalspringen in Klingenthal, das der Pole Krzysztof Biegun mit einem Sprung auf 142,5 Meter vor Andreas Wellinger gewann, ihre Versuche und setzten damit ein Zeichen. „Wir haben das gemeinsam besprochen. Der Wind blies teilweise mit acht Metern pro Sekunde von der Seite. Das war gefährlich“, begründete Vierschanzentourneesieger Schlierenzauer. Einen Protest der Österreicher gegen die Wertung des Springens wies der Ski-Weltverband FIS am Abend ab.

Zuvor war der Wettbewerb wegen stürmischer Winde um knapp zwei Stunden verschoben und dann mehrmals unterbrochen worden, weil die Jury den Auftaktwettbewerb des Olympia-Winters vor knapp 8000 Fans unbedingt durchziehen wollte.

Die deutschen Biathleten haben deweil den Weltcup- Auftakt verpatzt. Bei der Mixed-Staffel im schwedischen Östersund landete das Quartett Franziska Hildebrandt, Andrea Henkel, Arnd Peiffer und Florian Graf mit mehr als drei Minuten Rückstand nur auf Platz sieben.

Ganz anders die Rodler: Im österreichischen Igls feierten die erfolgsverwöhnten Deutschen ein perfektes Wochenende. Felix Loch, Natalie Geisenberger, das Duo Toni Eggert/Sascha Benecken und die Teamstaffel gewannen.

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