Gleichwohl rückte das Sportliche wegen des Streits um den scheidenden Sportdirektor Ralf Beckmann in den Hintergrund. Der Druck auf DSV-Präsidentin Christa Thiel wächst, nachdem Trainer und Athleten insgesamt 76 Unterschriften „Pro Beckmann“ gesammelt hatten. Auch Rupprath kritisierte Thiel scharf: „Das Ausscheiden von Herrn Beckmann ist eine Katastrophe. Er ist für uns so wichtig wie Jürgen Klinsmann für die Fußball-Nationalmannschaft“, sagte der 28-Jährige und redete sich in Rage: „Es ist albern, mitten im Olympia-Zyklus die sportliche Führung zu wechseln. Man muss den Eindruck haben, dass die Präsidentin Ralf Beckmann nicht mehr haben will. Da ging es wohl eher um persönliche Dinge als um fachliche.“ DSV-Vizepräsident Herbert Peters kündigte an, dass sich das Präsidium in Kürze zusammensetzen werde. „Wir müssen jetzt das Persönliche rausnehmen und sachlich weiterarbeiten“, sagte er.

Das müssen auch die Athleten. Neun Goldmedaillen wie 2004 in Wien scheinen aber außer Reichweite. „Uns fehlen derzeit viele Topathleten. Da kann Triest nur ein Zwischenergebnis sein“, sagte Beckmann. Er nominierte 23 Starter für die EM. Dazu gehört auch der für die Wasserfreunde 98 Hannover startende Oldenburger Jens Schreiber. Er gewann über 50 Meter Freistil in 22,11 Sekunden die Bronzemedaille.

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