Ruhpolding Nach einem „verrückten“ Rennen mit Stockbruch und einer dicken Schramme über dem Auge war Biathlet Benedikt Doll „glücklich und betrübt zugleich“. Denn trotz nur eines Schießfehlers reichte es am Sonntag als Verfolgungs-Fünfter nicht für das Podest. „Ich fühle mich auf der Ruhpolding-Runde nicht so wohl. Darum war schon nach dem Schießen klar, dass es schwierig wird, die Runde zu gewinnen“, sagte Doll. Im Kampf um das Podest war zudem der Stock des Norwegers Vetle Sjaastad Christiansen aus Versehen im Gesicht von Doll gelandet. „Im Gefecht gibt es ein paar Schäden“, sagte Doll ohne Vorwurf.

Weltcup-Spitzenreiter Martin Fourcade gewann das Jagdrennen vor seinem Teamkollegen Quentin Fillon Maillet und Christiansen. Im Hexenkessel der Chiemgau Arena wurde Doll von den 22 000 Zuschauern trotzdem gefeiert, genau wie Fourcade. Der elfmalige Weltmeister schoss in allen drei Ruhpolding-Rennen keinen einzigen Fehler und führte Frankreichs Staffel am Samstag zum Sieg. Das deutsche Quartett wurde Fünfter. In der Verfolgung wurde Philipp Nawrath (3 Fehler) Zwölfter, Olympiasieger Arnd Peiffer (1) 14.

25 Tage vor dem WM-Start in Antholz war bei den Frauen erneut Denise Herrmann beste Deutsche. Die 31-Jährige verbesserte sich beim sechsten Saisonsieg von Tiril Eckhoff um 13 Positionen und wurde Verfolgungs-Sechste. „Ich hoffe, dass wir ihr bei der WM am Tag X Paroli bieten können“, so die Verfolgungsweltmeisterin über Eckhoff.

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