Nürnberg Joachim Löw hat nach dem Heimsieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen San Marino die Pfiffe gegen den Leipziger Angreifer Timo Werner bei dessen Einwechslung verurteilt. „Die Pfiffe habe ich gehört. Ich wusste erst gar nicht, warum. Und ich frage mich immer noch: Warum wird der Timo Werner eigentlich ausgepfiffen?“, sagte der Bundestrainer am Samstagabend in Nürnberg.

Es gab mal eine Schwalbe von ihm. Er hat einen Fehler gemacht, den hat er zugegeben“, ergänzte Löw und appellierte für die Zukunft an die Zuschauer bei Länderspielen: „Das ist ein sehr junger Spieler, ein Nationalspieler. Ein Nationalspieler, der so jung ist und der in der Bundesliga 21 Tore erzielt hat, darf nicht ausgepfiffen werden. Das ist nicht in Ordnung.“ Insgesamt habe ihm die Stimmung im Stadien aber „sehr gefallen“, betonte Löw gleichzeitig.

Der 21-Jährige reagierte enttäuschte auf die Reaktionen eines Teils der Zuschauer: „Ich weiß nicht, was die Gemüter so bewegt. Monatelang, jahrelang wurden Schwalben gemacht. Und bei mir wird es so aufgebauscht, nur weil ich bei RB spiele. Schade!“, sagte er.

Hier das Video von Werners Schwalbe beim Spiel gegen den FC Schalke 04:

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Wie Löw nahm ihn auch der dreifache Torschütze Sandro Wagner in Schutz. Die Stimmung sei super gewesen, sagte der Hoffenheimer, doch die Pfiffe gegen Werner hätten gestört. „Er ist ein unglaublich talentierter Spieler, ich habe noch nie in dem Alter einen so guten Stürmer gesehen, es ist doch toll für uns Deutsche, dass wir so einen tollen Stürmer haben - unverständlich, dass man ihn auspfeift, was soll das? Das ist überflüssig“, sagte er.

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