UTGAST Doppelerfolg: Die Klootschießer des Landesverbandes Oldenburg haben am Sonnabend in Utgast (bei Esens) den Ländervergleich mit Ostfriesland in der Altersklasse der Junioren gewonnen. Sie siegten auf der schneebedeckten, aber bestens präparierten 1,1 Kilometer langen Wettkampfstrecke mit einem Vorsprung von 90 Metern. Die vergangenen drei Vergleiche der Junioren hatten die Ostfriesen für sich entschieden. Oldenburg hatte den Sieg zuletzt 1996 in Blomberg feiern können.

Das Duell der beiden Jugend-Mannschaften entschieden die Oldenburger sogar mit einem Vorsprung von drei Schoet für sich. Im zuvor letzten Feldkampf in Bohlenbergerfeld hatten sie die Ostfriesen mit drei Schoet und 82 Metern niedergerungen.

Junior Henning Schiffer aus Utgast hatte den Vergleich mit einem Wurf bis an den zweiten Wall eröffnet. Mit dem dritten Wurf ging es in das eigentliche Wettkampfgelände, das mit den Wällen eine große Herausforderung darstellte. Ostfriesland ging zunächst in Führung. Als fünfter Werfer im ersten Durchgang war der Oldenburger Christian Runge nicht optimal vom Brett weggekommen.

Keine Probleme

In Runde zwei überzeugten Roman Wübbenhorst (Dietrichsfeld, 132 Meter) und Timo Petznik (Grabstede, 121 Meter) auf einer Ackerfläche. Mit der folgenden Baumschneise hatten die Teams keine Probleme. Doch dann landete der Kloot von Sven Büsing aus Mentzhausen im Graben (Schloot). Die Ostfriesen gingen mit 40 Metern in Führung, bauten den Vorsprung sogar aus und standen kurz vor dem ersten Schoet. Aber anschließend brachte Oldenburgs Christian Runge den Kloot durch die Baumschneise nach vorne.

Im Folgenden spielten die Wälle ein große Rolle. Der Kloot der Ostfriesen lag so, dass immer nur ein Wurf von Wall zu Wall möglich war. Die Oldenburger machten den Rückstand bis zur Wende wett. Außerdem hatten sie Glück: Timo Petzniks Kloot schlug nach 70 Metern auf den Wall auf, fand aber dennoch den Weg über den Wall.

Kugel landet im Gestrüpp

Vor der letzten Wende hatte Oldenburg 40 Meter Vorsprung. Weil die Oldenburger Kugel dann im Gestrüpp der Baumschneise einschlug, mussten die Ostfriesen die Rücktour hinter der Schneise antreten. Die Oldenburger verwalteten ihren Vorsprung anschließend erfolgreich.

Bei den Oldenburger Jugendlichen bekleideten die Ausnahmewerfer Keno Vogts (Hollwege) und Sören Bruhn (Grabstede) die Positionen eins und zwei. Die Jungen aus Ostfriesland hielten zwar zunächst dagegen. Aber die Entscheidung fiel schon unmittelbar nach der Wende. Die Ostfriesen hatten sich zwei mäßige Würfe geleistet. Im Sog ihrer Ausnahmewerfer zeigten die Oldenburger dann mehrere Bestleistungen.

Bemerkenswert: Alle Oldenburger Werfer wurden eingesetzt. Ab dem dritten Durchgang hatte der C-Jugendliche Jonas Schüler (Esenshamm) Nils Kabernagel ersetzt. In der letzten Runde wich Daniel Hattermann Kai Meinjohanns. Telefon

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