Oldenburg /Würzburg Das Coronavirus macht auch vor dem Freistaat Bayern nicht Halt. Am Dienstag hatte die bayerische Staatsregierung entschieden, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern bis zum 19. April zu untersagen. Von dem Verbot ist somit auch die Basketball-Bundesliga-Partie der EWE Baskets Oldenburg bei s.Oliver Würzburg an diesem Samstag (20.30 Uhr) betroffen.

„Für das geplante Heimspiel gegen die Baskets Oldenburg bestehen nach unserem derzeitigen Kenntnisstand noch drei mögliche Szenarien: Spielverlegung, Austragung ohne Zuschauer oder komplette Absage“, teilten die Würzburger am Dienstag mit. „Wir können jetzt nur abwarten“, hieß auf NWZ-Nachfrage derweil von den Baskets.

Die Basketball-Bundesliga trifft sich an diesem Donnerstag wegen der Auswirkungen durch das neuartige Coronavirus zu einer Krisensitzung. Bei der außerordentlichen AG-Tagung aller Bundesliga-Vereine soll über den Spielbetrieb in der Liga diskutiert werden.

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Neben Würzburg sind im deutschen Oberhaus noch der FC Bayern, Brose Bamberg und medi Bayreuth aus dem Freistaat vertreten. Betroffen sind hierbei nicht nur die Ligaspiele, sondern auch die Begegnungen in den europäischen Wettbewerben.

Die Baskets würden derzeit am 19. April in Bamberg zu Gast sein – also gerade noch im am Dienstag angekündigten Verbotszeitraum. Rasta Vechta hätte in besagtem Zeitraum noch zwei Bundesligaspiele in Bayern – am 22. März in München und am 5. April ebenfalls in Würzburg.

Das Heimspiel der Oldenburger am Mittwoch, 18. März, um 19 Uhr gegen MBC Weißenfels in der großen EWE-Arena soll derweil wie gewohnt stattfinden. Tickets für die Partie seien nach wie vor erhältlich, so der Club. „Das ist der Status quo. Bis jetzt ist noch niemand an uns herangetreten“, erklärte der Bundesligist am Dienstagnachmittag. Jedoch bleibt abzuwarten, was die Basketball-Bundesliga am Donnerstag mit Blick auf den laufenden Spielbetrieb entscheidet.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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