Oldenburg Die EWE Baskets Oldenburg haben ihre weiße Weste gewahrt. Die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic setzte sich am Samstagabend gegen die Riesen Ludwigsburg mit 83:78 (50:38) durch. Damit sind die Oldenburger in der Basketball-Bundesliga auch im dritten Spiel ungeschlagen und vorerst Tabellenführer. Für die Gäste aus Ludwigsburg war es hingegen die erste Niederlage in dieser Saison im deutschen Oberhaus.

Mit einem Blitzstart eröffneten die Baskets vor 5823 Zuschauern in der großen EWE-Arena die ersten zehn Minuten. Schon früh führten die Oldenburger mit 8:2 (3. Minute). Doch nachdem die Gäste den Beginn zunächst verschlafen hatten, fand das Team von Trainer John Patrick so langsam in die Partie (8:7/4.). In der Folge legten die Oldenburger zwar regelmäßig vor, doch Ludwigsburg fand prompt die Antwort (21:18/8.). Und so ging es mit einer knappen Drei-Punkte-Führung für die Baskets in den zweiten Abschnitt (25:22).

Hier erspielten sich die Gastgeber dann die erste größere Führung (35:24/13.) – auch weil die Baskets im Vergleich zu den vorangegangen Partien eine deutlich höhere Wurfquote hatten. Wie schon im ersten Viertel suchten die Oldenburger immer wieder ihren Center Rasid Mahalbasic. Gegen den deutlich schmächtigeren Hans Brase setzte sich der Österreicher ein ums andere Mal durch und schloss entweder selbst am Brett ab oder fand den freien Nebenmann. Bis zur Halbzeit sammelte der 28-Jährige allein sieben Assists.

Kurz vor der Halbzeitpause zogen die Baskets das Tempo dann aber noch einmal an und setzten sich nun deutlich ab (47:29/18.) – die Oldenburger Offensiv-Maschinerie kam in Fahrt. Die Hausherren bewegten den Ball gut und schnell durch eigenen Reihen und gingen mit einer Zwölf-Punkte-Führung in die Kabine (50:38).

Nach der Pause verloren die Oldenburger allerdings kurzzeitig den Faden. Ludwigsburg kam auf sechs Zähler heran (50:44/23.). Doch nach dem Stotterstart fanden die Baskets zurück in die Spur. Gegen Mitte des dritten Viertels baute das Drijencic-Team den Vorsprung wieder aus (62:50/26.). Besonders Nathan Boothe war in dieser Phase mit seinen wichtigen Punkten ein maßgeblicher Faktor. Und so ging es mit einer komfortablen Führung ins Schlussviertel (68:55).

Im letzten Abschnitt ließen die Gastgeber schließlich nichts mehr anbrennen. Mitte des vierten Viertels lagen die Oldenburger uneinholbar vorn (77:62/35.). Zwar kamen die Ludwigsburger noch einmal ran, doch für den Sieg reichte es nicht mehr. Ein Faktor für den Erfolg waren vor allem die Vorteile auf den großen Positionen: der überragend spielende Boothe (25 Punkte), Philipp Schwethelm (15) und Mahalbasic (10) punkteten zweistellig, Justin Sears kam dazu auf acht Zähler. Kapitän Rickey Paulding beendete die Begegnung mit neun Punkten.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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