Oldenburg /Jeddeloh Nach dem 2:1-Erfolg bei Altona 93 steht für die Regionalliga-Fußballer des SSV Jeddeloh an diesem Mittwoch die nächste Auswärtsfahrt zu einem abstiegsbedrohten Team auf dem Programm. Um 18 Uhr treten die Ammerländer beim VfV Hildesheim an.

Bereits zur ungewohnten Zeit um 13.30 Uhr machen sich die Jeddeloher auf den Weg in den Süden Niedersachsens. Probleme, mit einem großen Kader nach Hildesheim zu reisen, hat der SSV nicht, betont Key Riebau: „Da die Partie frühzeitig so angesagt wurde, konnten wir alles in die Wege leiten. Ein paar Spielern werden wir eine Pause gönnen, der Großteil wird aber mitfahren.“

Mit welcher taktischen Ausrichtung der Tabellenvorletzte spielen wird, ist mehr als ungewiss. Erst vor dem letzten Spieltag übernahm Thomas Seidel das Traineramt in Hildesheim und fuhr gleich ein 2:0 gegen Eintracht Braunschweig II ein. Dabei setzte er erstmals wieder auf eine Abwehr-Viererkette. „Generell erwarten wir einen eher defensiv ausgerichteten Gegner. Der Trainerwechsel und der erste Heimsieg des Jahres könnten jedoch eine gewisse Euphorie ausgelöst haben“, weiß Riebau.

Für die Jeddeloher geht es am Sonntag gegen die U 23 von Eintracht Braunschweig weiter, die an diesem Mittwoch aber erst einmal den VfB empfängt. Während die auf Rang 14 liegenden Oldenburger sich mit ihren 26 Punkten noch größere Sorgen um den Klassenerhalt machen müssen, ist auch die drei Plätze und fünf Zähler vor ihnen postierte Zweitliga-Reserve nicht durch. Das Team von Trainer Henning Bürger kassierte zuletzt vier Niederlagen.

Dieser Negativserie der Gastgeber würde der VfB gern ein weiteres Kapitel hinzufügen, muss mit den Kräften aber im aktuell zu bewältigenden Drei-Tages-Rhythmus haushalten. „Wir haben insgesamt 24 charakterstarke Spieler im Team, die alle auf ihren Einsatz brennen“, sagt Mittelfeldspieler Süleyman Celikyurt, der wie einige Teammitglieder in diesen intensiven Wochen immer wieder physiotherapeutische Betreuung in Anspruch nehmen muss.

„Wir wollen den Klassenerhalt so schnell wie möglich klar machen“, kündigt Abwehrspieler Ahmet Saglam an, der dem VfB am Sonntag mit seinem verwandelten Foulelfmeter zum 1:1-Endstand in der Endphase des Heimspiels gegen die U 23 des VfL Wolfsburg einen wichtigen Teilerfolg beschert hatte.

„Wir wollen uns Knallerspiele am Saisonende, in denen es ums Überleben geht, unbedingt ersparen“, erklärt Saglam, weiß aber ganz genau, dass Unentschieden das Team sportlich auf Dauer nicht weiterbringen. Für die Moral sei das Remis gegen den Meisterkandidaten aber ganz wichtig gewesen. „Nach dem 2:3 am Donnerstag in Rehden hat im Umfeld jeder gedacht, dass die Wolfsburger uns abschießen – aber wir haben die Nerven behalten“, meint der Führungsspieler und will mit seinen Kollegen in Braunschweig nachlegen.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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