Oldenburg Sieg für den VfB: Die Regionalliga-Fußballer aus Oldenburg haben am Sonntag ihr Heimspiel gegen die U23 des Hamburger SV gewonnen und damit ihre Ergebniskrise beendet. Das Team von Cheftrainer Alexander Kiene setzte sich vor 1126 Zuschauern im Marschwegstadion gegen den Zweitliga-Nachwuchs mit 3:2 (2:0) durch und feierte damit den ersten dreifachen Punktgewinn nach zuvor zwei Niederlagen zu Hause gegen Flensburg (1:2) wie in Havelse (2:3) und dazwischen einem Remis in Rehden (1:1).

In einer äußerst zähen ersten Halbzeit dauerte es knapp 40 Minuten bis zum ersten Abschluss auf eins der beiden Tore. Der war dafür nach der ersten gelungenen Offensivaktion über mehrere Stationen aber auch gleich drin: Nach einer Anlage von Ibrahim Temin zirkelte Nico Matern eine mustergültige Flanke in den Strafraum, wo VfB-Torjäger Kifuta Kiala Makangu per Flugkopfball seinen fünften Saisontreffer markierte.

Zuvor hatten die Oldenburger eine Halbchance von Temin verbucht (16. Minute), ehe Tobias Fagerström auf der anderen Seite die große Möglichkeit zur Führung vergeben hatte, als er in stark abseitsverdächtiger Position frei vor VfB-Keeper Dominik Kisiel auftauchte, sich aber abdrängen ließ (31.).

Kurz nach dem 1:0 der Oldenburger half die nun noch kopfloser als zuvor wirkende HSV-Reserve eifrig beim zweiten Treffer der Gastgeber mit. Nach einer Flanke prallte ein missglückter Befreiungsversuch hoch in die Luft, und VfB-Linksverteidiger Dominique Ndure köpfte relativ einfach das 2:0 (43. Minute).

Nach der Pause dauerte es wieder lange bis zur ersten nennenswerten Offensivszene. In der 60. Minute schoss der von den Gästen kurz zuvor eingewechselte Faride Alidou über das VfB-Tor, ehe Enis Bytyqi wenig später auf der anderen Seite das 3:0 verpasste, als er fast frei vor dem gegnerischen Kasten den Ball am langen Pfosten vorbeilegte (63.).

Nach dem zähen Hin und Her, das sich die Teams bis dahin geliefert hatten, wurde es in den letzten gut 20 Minuten dramatisch. Nach einer Szene im Strafraum, bei der sich VfB-Verteidiger Leon Deichmann schwer verletzte (wahrscheinlich ein Schien- und Wadenbeinbruch) und auf der Trage aus dem Stadion transportiert werden musste, pfiff Schiedsrichter Rene-Alexander Rose einen Foulelfmeter, den Julian Ulbricht zum Anschlusstreffer verwandelte (74.). Nur kurz darauf nutzte Alidou die Unordnung in der Defensive der Oldenburger zum Ausgleich (77.).

Kifuta verpasste die schnelle Antwort (79.), doch die erneute Führung für den VfB ließ nicht lange auf sich warten. Temin holte einen Strafstoß raus, den Dennis Rosin zum 3:2 versenkte (80.). Kurz vor Schluss vergab wiederum Kifuta die Entscheidung (89.), aber die Kiene-Elf brachte den Vorsprung über die Zeit.

VfB Oldenburg: Kisiel - Deichmann (74. Richter), Herbst, Kalinowski, Ndure - Erdogan, Evers, Matern (60. Rosin) - Bytyqi (90.+3 Dähnenkamp), Kifuta, Temin.

Tore: 1:0 Kifuta (40.), 2:0 Ndure (43.), 2:1 Ulbricht (74., Foulelfmeter), 2:2 Alidou (77.), 3:2 Rosin (80., Foulelfmeter).

Schiedsrichter: Rene-Alexander Rose (Bad Harzburg).

Zuschauer: 1126.

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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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