Oldenburg Die Fußballer des Regionalligisten VfL kassierten am Sonntag mit dem 0:2 bei Lüneburger SK auch im dritten Auswärtsspiel eine Niederlage.

Felix Vobejda und Michael Kobert trafen vor 399 Zuschauern auf dem sehr holprigen Platz in der zweiten Halbzeit für die Lüneburger. Durch die Niederlage rutschten die Oldenburger auf den vorletzten Platz ab. Dabei hatte Aufsteiger VfL den besseren Start erwischt. Conrad Azong hatte nach einem Abwehrfehler der Lüneburger die Chance zum ersten Auswärtstor für die Oldenburger. Bei seinem Heber über LSK-Torwart Ole Springer bekam der Keeper noch die Fingerspitzen an den Ball und konnte so das Gegentor verhindern (8.). Zehn Minuten später hatte wieder Azong den Führungstreffer auf dem Fuß, doch erneut scheiterte er am Lüneburger Schlussmann.

Danach hatten die Platzherren ihre Nervosität abgelegt und dominierten die Partie. Vor der Pause stimmte bei den Oldenburgern die defensive Ordnung noch, so dass der LSK trotz seiner Feldüberlegenheit zu keinen großen Torchancen kam. Im Spiel nach vorne ließen die Oldenburger aber immer mehr nach, kaum ein Spieler fand bei seinen Pässen noch einen Mitspieler. Lüneburgs Trainer Rainer Zobel fand dann in der Kabine die richtigen Worte, seine Mannschaft wurde nach Wiederbeginn immer zielstrebiger. Nach einer Stunde nutze Vobejda dann die Unordnung in der VfL-Abwehr aus. Marian Kunze konnte unbedrängt von rechts in den Fünfmeterraum flanken. Bei Vobejas erstem Versuch konnte Oldenburgs Torwart Jannik Zohrabian den Ball mit einem großartigen Reflex noch abwehren. Der Ball sprang aber an den Innenpfosten und rollte dann die Torlinie entlang, so dass der Lüneburger mühelos abstauben konnte. Nur vier Minuten später war die Partie dann entschieden.

Nach einer Flanke verlängerte Lüneburgs Mittelstürmer Kobert den Ball unhaltbar für Zohrabian in den rechten oberen Winkel. Oldenburgs Trainer Dario Fossi wechselte danach mit Lennart Blömer, Ali Sandoghdar und Faruk Celik drei offensive Spieler ein. Durch die vielen Ballverluste im Spiel nach vorne konnte der VfL sich aber keine Torchance mehr erarbeiten.

VfL Oldenburg: J. Zohrabian - Onnen (69. Blömer), Frenzel, Tjardes, Köhler - Isailovic, A. Zohrabian (74. Sandoghdar) - Erdogan - Siegert (78. Celik), Kaissis - Azong.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.